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20.02.12 | Pressemeldung

2. „Schüler Campus“: Können Behinderte Tischtennis spielen mit technischer Unterstützung?

Professor Dr. Kullmann zeigte Möglichkeiten der Medizintechnik auf für behinderte und erkrankte Menschen

Beim zweiten „Schüler Campus“ 2012 zeigten Matthias Mend (li.) und  Professor Dr. Kullmann, wie mittels technischem Einsatz behinderte Menschen mit Lähmungen einbezogen werden können in Spielmöglichkeiten wie z.B. Tischtennis per Gedankenkraft. (Foto FHWS/Klein)

Beim zweiten „Schüler Campus“ 2012 zeigten Matthias Mend (li.) und Professor Dr. Kullmann, wie mittels technischem Einsatz behinderte Menschen mit Lähmungen einbezogen werden können in Spielmöglichkeiten wie z.B. Tischtennis per Gedankenkraft. (Foto FHWS/Klein)

Ein Schüler (re.) spielt zusammen mit Matthias Mend auf Basis einer Software mit abgestimmten Körperbewegungen bzw. mit Gedankenkraft Tischtennis. (Fotos FHWS/Klein)

Ein Schüler (re.) spielt zusammen mit Matthias Mend auf Basis einer Software mit abgestimmten Körperbewegungen bzw. mit Gedankenkraft Tischtennis. (Fotos FHWS/Klein)

„Können wir ein technisches System bauen, in dem auch behinderte Menschen mit Lähmungen an Armen und Beinen zusammen mit Gesunden am Pingpong-Spiel teilnehmen können?“ Dieser Frage ging Professor Dr. Walter Kullmann im Rahmen des 2. „Schüler Campus`“ an der Hochschule in Schweinfurt nach zum Thema „Pingpong mit Gedankenkraft“. In Theorie und Experimenten zeigte der Leiter des Institutes für Medizintechnik zusammen mit seinen Mitarbeitern den rund hundert Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 16 Jahren auf, wie im Gehirn die Informationsübertragung abläuft, wie man Gehirnströme messen kann, welche Wege der Informationsfluss in der Hirnrinde nimmt, welche Reaktionszeiten Menschen benötigen, um auf einen optischen Impuls zu reagieren.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, per Tastendruck auf ein ihnen gezeigtes Bild zu reagieren und die Zeit zu messen. Auch konnten sie zusammen mit dem Mitarbeiter Matthias Mend, der im Rollstuhl sitzend per Gedankenkraft seinen Tischtennis-Schläger bewegte, mit ihm zusammen Tischtennis über eine Software spielen. Nur in perfekter und punktgenauer Abstimmung von Bewegungen der Arme, Beine und der Reaktionsgeschwindigkeit gelang ihnen ein abgestimmtes Zusammenspiel.

Das Angebot des „Schüler Campus`“ ist konzipiert für Jugend-liche, die Spaß und Interesse haben an technischen und wirtschaftlichen Phänomen. In Theorie und Praxis werden jugendrelevante Themen angeboten im Hochschul-Ambiente. Die Vorlesung dauert 90 Minuten, aufgelockert durch einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der „Schüler-Campus“ wird angeboten von Professoren und weiteren Mitarbeitern der Hochschule mit freundlicher Unterstützung von der Mediengruppe Main Post, der Schaeffler Gruppe, EON Kraftwerk, Dekra, Fresenius Medical Care, Rexroth Bosch Group, Flessabank Bankhaus Max Flessa KG, FIS, ZF Sachs sowie SKF. Weitere Informationen, das aktuelle Programm mit Kurzbeschreibungen sowie die Anmeldung unter www.fhws.de/schuelercampus_anmeldung.