Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Hochschule für angewandte Wissenschaften

Münzstraße 12
97070 Würzburg

Telefon: +49 931 - 3511-0
Telefax: +49 931 - 3511-159

URI: http://www.fhws.de/

21.09.11 | Pressemeldung

350 Gäste kamen zur Einweihung des Neubaus der FHWS am Sanderheinrichsleitenweg

Präsident Professor Dr. Weber bedankte sich für das Engagement der Politik, der Wirtschaft und vieler Helfer

Präsident Professor Dr. Weber begrüßte rund 350 Gäste, die anlässlich der Einweihung des neuen Hochschulgebäudes an den Sanderheinrichsleitenweg 20 geladen waren.

Präsident Professor Dr. Weber begrüßte rund 350 Gäste, die anlässlich der Einweihung des neuen Hochschulgebäudes an den Sanderheinrichsleitenweg 20 geladen waren.

Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, beglückwünschte die FHWS: Sie sei ein „echter Gewinn für die Hochschul-Landschaft.“

Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, beglückwünschte die FHWS: Sie sei ein „echter Gewinn für die Hochschul-Landschaft.“

Der Präsident Professor Dr. Heribert Weber (li.) übergab der Dekanin Professorin Dr. Gabriele Saueressig sowie dem Dekan Professor Uli Braun den Schlüssel für das neue Hochschul-Gebäude, das die Fakultäten Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie die Gestaltung nutzen werden.

Der Präsident Professor Dr. Heribert Weber (li.) übergab der Dekanin Professorin Dr. Gabriele Saueressig sowie dem Dekan Professor Uli Braun den Schlüssel für das neue Hochschul-Gebäude, das die Fakultäten Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie die Gestaltung nutzen werden.

In feierlichem Rahmen weihte die Hochschule Würzburg-Schweinfurt ihren Neubau am Sanderheinrichsleitenweg ein. Mit diesem Erweiterungsgebäude blickt die FHWS auf eine vierzigjährige bauliche Entwicklung zurück und kann mit den zusätzlichen 5.500 Quadratmetern Hauptnutzfläche neun Provisorien ersetzen. Das Bauwerk, für das das Bundesland 33 Millionen Euro bereitgestellt hat, bietet Kapazitäten für weitere tausend Studienplätze.

Präsident Professor Dr. Heribert begrüßte rund 350 Gäste. „Dies ist ein Tag der ganz großen Freude für unsere Hochschule Würzburg-Schweinfurt“, so Weber: „Nach 17 Jahren endet heute die Odyssee der Fakultät Gestaltung hier am Sanderheinrichsleitenweg. Diese Fakultät wurde im Jahr 1993/94 aus ihrem alten Gebäude in der Hans-Löffler-Straße aus bautechnischen Gründen vertrieben. Nach langer Irrfahrt, ähnlich wie in der klassischen Odyssee von Homer, kehrt die Gestaltung in ein neues Gebäude zurück, das wir heute hier eröffnen werden.“ „Dazwischen, so der Präsident weiter, „lag ein versuchter Neubau in der Hans-Löffler-Straße, der aus unterschiedlichen Gründen nicht realisiert werden konnte, eine versuchte Übernahme des Röntgen-Gymnasiums, die 1997 an einem Bürgerentscheid gescheitert ist. Es folgte dann eine politische Auseinandersetzung, um diese Baumaßnahme, die letztlich mit einem sehr guten deutlichen Wahlergebnis erfolgreich durchgestanden wurde.“

Zwei wichtige Partner standen der Hochschule zur Seite: Zum einen die Stadt Würzburg, die einen Grundstückstausch vollzogen habe – die Hans-Löffler-Straße mit 8000 Quadratmetern gegen das Areal am Sanderheinrichsleitenweg mit 26.000 Quadratmetern, darüber hinaus die Unterstützung seitens des Oberbürgermeisters Georg Rosenthal im Rahmen des Ratsbegehrens, das gegen das Bürgerbegehren gerichtet war. Zum anderen die regionale Wirtschaft, der es gelang, ein „Bündnis zu schmieden der unterschiedlichsten Unternehmen und Organisationen, die uns mit Rat aber auch mit Tat unterstützt haben.“

Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, lobte anschließend in seiner Festansprache die Leitung der Hochschule: Die letzten zwei Buchstaben in „FHWS“ könnten auch stehen für „`wachsen` und `stärken`“, so der Minister. Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt sei „ein echter Gewinn für die Hochschul-Landschaft des Freistaates.“ In Zeiten steigender Studierendenzahlen sowie dem doppelten Abiturjahrgang zeige sie sich von „ihrer besten Seite“: Sie habe die Einrichtung von Studienplätzen in den Zielvereinbarungen deutlich übererfüllt. In diesem Zusammenhang sprach sich der Minister deutlich für die Beibehaltung von Studienbeiträgen aus: Die „Wanderungsbilanz ist für Bayern weiterhin positiv“, die Studien-Anfängerzahlen stiegen.

In Bayern, so Heubisch weiter, habe Bildung Priorität. In 2010 habe der Freistaat mehr als 470 Millionen Euro in den räumlichen Ausbau investiert, weitere 15,2 Millionen Euro für Anmietungen bereitgestellt. Für den Hochschulstandort Würzburg gehe mit dem Neubau ein „lang gehegter Wunsch“ in Erfüllung, den die Bürgerinnen und Bürger im Juli 2008 in einem Bürgerentscheid mit großer Mehrheit unterstützten.

Der Leitende Baudirektor Joachim Fuchs vom Staatlichen Bauamt Würzburg beglückwünschte die Hochschule: Mit ihrer Einweihung sei ein über dreißigjähriger Wunsch in Erfüllung gegangen, die zahlreichen Hochschul-Standorte zusammenzuführen. Über fünfhundert europäische Architekten hätten sich an der Ausschreibung beteiligt, gewonnen habe Gerber Architekten aus Dortmund. Im Anschluss übergab Fuchs dem Präsidenten offiziell den Schlüssel für das neue Gebäude, der ihn an die beiden Fakultätsdekane Professorin Dr. Gabriele Saueressig (Informatik und Wirtschaftsinformatik) sowie Professor Uli Braun (Gestaltung) weiterreichte, die künftig die Räumlichkeiten nutzen werden.

In seinen Grußworten bekräftigte Oberbürgermeister Georg Rosenthal seine Freude darüber, dass sich der Einsatz im Rahmen des Bürgerentscheides gelohnt und ausgezahlt habe: Rund drei Viertel der Würzburger Bürgerinnen und Bürger habe sich für den neuen Hochschulstandort am Sanderheinrichsleitenweg ausgesprochen, die Hochschule sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Anschließend ehrte der Präsident – stellvertretend für viele Helfer und Unterstützer – drei Personen. Für die Stadt Würzburg, deren Verwaltung und die Würzburg AG wurde der Oberbürgermeister Georg Rosenthal zum Ehren-Senator der Hochschule Würzburg-Schweinfurt ernannt: „Sie haben sich an die Spitze der politischen Bewegung für den Sanderheinrichsleitenweg gesetzt. Sie haben die Strategie vorgegeben, sich auf den Bürgerentscheid einzulassen und diesem ein Ratsbeghren entgegenzusetzen.“ Professor Dr. Ralf Jahn, Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, erhielt die Auszeichnung als Ehrenbürger der Hochschule. Weber: „Als die politische Auseinandersetzung mit Ratsbegehren und Bürgerbegehren losging, hat die IHK Würzburg-Schweinfurt unter Federführung ihres Hauptgeschäftsführers Professor Jahn die Initiative ergriffen und auf ganz breiter Front die Würzburger und sonstigen regionalen Unternehmen auf die Baumaßnahme am Sanderheinrichsleitenweg eingeschworen.“ Thomas Lurz, zehnfacher Weltmeister im Schwimmen und Absolvent der FHWS, wurde mit einem Bücher-Gutschein ausgezeichnet für sein Engagement beim Bürgerbegehren: „Sie haben sich damals für ein Wahlplakat mit Bild zur Verfügung gestellt und sind auch öffentlich für unsere Sache aufgetreten“, so die Laudatio Webers.