Einweihung mit Schlüsselübergabe und Eröffnung des Campus´ II der FHWS in Schweinfurt
Stärkung des Wissenschaftsstandortes Schweinfurt

Der Campus II der Hochschule Würzburg-Schweinfurt in der Konrad-Geiger-Straße 2 wurde in feierlichem Rahmen eingeweiht.

(von li.:) Der Geschäftsführer der SWG, Alexander Förster, übergab symbolisch den Schlüssel an Bürgermeister Otto Wirth, an den Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch sowie an den FHWS-Präsidenten Professor Dr. Heribert Weber.

FHWS-Präsident Professor Dr. Heribert Weber (re.) wünschte bei der Übergabe des ersten „Studierendenschlüssels“, einer Türöffner-Karte, dem Studierendenvertreter Patrick Döring alles Gute und rief ihn – stellvertretend für alle Studierenden – dazu auf, das Gebäude in Besitz zu nehmen.

(von li.:) IHK-Präsident Dieter Pfister überreichte dem FHWS-Präsidenten Professor Dr. Weber, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mainfranken und Vorsitzenden des Hochschulrates, Dr. Rudolf Fuchs sowie Jürgen Bode, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, den „FH-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft“ der IHK-Stiftung. (Fotos FHWS)
In feierlichem Rahmen feierten rund 350 Gäste die Einweihung und Schlüsselübergabe des Erweiterungsbaus der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, zu der die Stadt- und Wohnbau GmbH sowie die Hochschule Würzburg-Schweinfurt eingeladen hatten.
Nach der Begrüßung des Bürgermeisters und stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates der SWG, Otto Wirth, des Geschäftsführers der SWG, Alexander Förster sowie des Geschäftsführenden Gesellschafters der Ropertz & Partner Projektmanagement GmbH, Dr.-Ing. Peter Ropertz, übergab Alexander Förster offiziell den Schlüssel dem Bürgermeister Wirth, dem Staatsminister Heubisch sowie dem FHWS-Präsidenten Professor Dr. Heribert Weber.
In seiner anschließenden Festansprache betonte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, die Wichtigkeit, an der Zukunft zu bauen: Der Neubau bereichere zum einen mit seiner „ambitionierten Architektur“ das Stadtbild, zum anderen stärke er den Wissenschaftsstandort Schweinfurt und somit das „Bildungsland Bayern“. Das Ministerium habe, so Heubisch weiter, mehr als 470 Millionen Euro in den räumlichen Ausbau der bayerischen Hochschulen investiert, darüber hinaus weitere 15,2 Millionen Euro für Anmietungen. Die FHWS habe im Zeitraum von 2008 bis 2013 zusätzliche Mittel in Höhe von mehr als 21,3 Millionen Euro erhalten für die Schaffung von 1.440 zusätzlichen Studienplätzen, weitere 2,8 Millionen, wenn sie diese in den Zielvereinbarungen gesteckten Ziele erreichten. Die Zwischenbilanz im Jahr 2010 zeigte, dass die FHWS die Zielmarke um mehr als 200 Prozent übererfüllt habe. An den Studienbeiträgen, die man vor vier Jahren eingeführt habe, werde man festhalten, die Erfolge seien unübersehbar und positiv.
FHWS-Präsident Professor Dr. Heribert Weber sprach anlässlich der Einweihung des neuen Hochschulgebäudes Campus II von einem guten Tag für die Hochschule: Der Erweiterungsbau werde dringend benötigt, da sich in den vergangenen zwölf Jahren die Studierendenzahlen mehr als verdoppelt hätten – von 1.250 Studierenden auf aktuell über 2.600; gerechnet werde im angehenden Wintersemester mit fast 3.000 Jung-Akademikern. Auch die Zahl der Planstellen habe man erhöht um 74 zusätzliche Stellen sowie neun befristete Stellen im Rahmen des Wehrpflicht-Programmes. Seinen besonderen Dank richtete Weber an die SWG sowie an die ehemalige Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser, die die Idee zu diesem Bauwerk hatte und dessen Realisierung mit „Zielstrebigkeit und Erfolg“ durchgesetzt habe. Sie werde der Hochschule auch weiterhin verbunden sein – zukünftig als neues, einstimmig gewähltes Mitglied im Hochschulrat.
Im Anschluss überreichte IHK-Präsident Dieter Pfister dem FHWS-Präsidenten Professor Dr. Weber die Urkunde der mit einem Startkapital von 250.000 Euro dotierten Stiftung. Ziel: Der „FH-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft“, den die Wirtschaft Mainfrankens stifte, werde künftig als Wissenschafts-Förderpreis vergeben. „Seit vielen Jahren“, so Pfister, „betont die mainfränkische IHK die große Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft für einen prosperierenden Standort“. „Wo anwendungsorientierte Forschung gedeiht, da ist auch Innovation zuhause. Und wo Innovation heimisch ist, da entsteht auch Wettbewerbsvorsprung.“





