Hochschule Würzburg-Schweinfurt

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04.11.11 | Pressemeldung

Neuer Teilnehmerinnen-Rekord bei den naturwissenschaftlich-technischen Schnuppertagen für Mädchen

Praktischer und unbefangener Umgang mit Technik soll Schülerinnen neue Berufsoptionen näherbringen

Ein Teilnehmerinnen-Rekord verzeichnen die „Schnuppertage“, deren Ziel es ist, Mädchen und jungen Frauen neue Berufsperspektiven aufzuzeigen. (Foto FHWS)

Ein Teilnehmerinnen-Rekord verzeichnen die „Schnuppertage“, deren Ziel es ist, Mädchen und jungen Frauen neue Berufsperspektiven aufzuzeigen. (Foto FHWS)

Josef Zenker aus der Fakultät Maschinenbau zeigt den Schülerinnen, was sich unter der Motorhaube verbirgt und lässt diese einen Vier-Zylinder-Motor auseinanderschrauben. (Foto FHWS)

Josef Zenker aus der Fakultät Maschinenbau zeigt den Schülerinnen, was sich unter der Motorhaube verbirgt und lässt diese einen Vier-Zylinder-Motor auseinanderschrauben. (Foto FHWS)

Zum zwölften Mal laden die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Schaeffler Technologies – FAG Schweinfurt zu ihren „Naturwissenschaftlich/Technischen Schnuppertagen“ ein. Mit einem neuen Teilnehmerinnen-Rekord (Mittwoch 250 Teilnehmerinnen, Donnerstag 260, Freitag 260) nutzen Mädchen der 8. bis 12. Jahrgangsstufe die Herbstferien, um einen praktischen und unbefangenen Einblick in ingenieurwissenschaftliche und technische Tätigkeitsfelder zu erhalten. Ziel dieser Schnuppertage ist es, einen Beitrag zu leisten zur Erweiterung des Berufswahl-Spektrums junger Mädchen und Frauen.

In seiner Begrüßung erläuterte Präsident Professor Dr. Heribert Weber, warum die Hochschule diese Schnuppertage anbiete und warum nur für Mädchen: Zum einen wolle man gezielt Neigungen bei den Mädchen wecken, mit Spaß und Neugierde aktiv an Technik und Naturwissenschaften heranzugehen; zum anderen wüssten sich Jungs in diesem Aspekt selbst zu helfen; während die Jungen häufig an Ihren Mofas herumschraubten, würden Mädchen (im tradierten Rollenbild) es dann eher putzen.

Die Diplom-Ingenieurin Simone Purbs, Leiterin des Branchenmanagements Bahn im Unternehmen Schaeffler Technologies – FAG Schweinfurt, begrüßte die Schülerinnen und wies darauf hin, dass die Stärke von Deutschland auf hochqualifizierter Technik, hervorragenden Ingenieure sowie deren Kreativität gründe. Es gebe 350 Ausbildungsberufe, von denen nur zehn in die innere Auswahl der überwiegenden Mehrheit der Mädchen falle.

Anschließend stellten Professorin Dr. Christiane Walter, stellvertretende Frauenbeauftragte der FHWS, sowie Barbara Gerber, Leiterin der Abteilung Ausbildung bei Schaeffler Technologies, ihre beruflichen Werdegänge vor. Exemplarisch als so genanntes „Role Model“ einer Ingenieurin erläuterte die FHWS-Absolventin des Studiengangs Ingenieurinformatik, Dr. Bettina Brandenstein-Köth, ihren Weg als frühere Besucherin eines Tages der Offenen Tür an der Hochschule - über das Studium an der Hochschule in Schweinfurt, die Promotion an der Universität bis hin zum Einstieg ins Berufsleben. Im Anschluss können sich die Schülerinnen an 35 Workshops an der FHWS sowie weiteren 27 Workshops bei FAG beteiligen.

Die Schnuppertage werden veranstaltet von der FHWS in Kooperation mit Schaeffler Technologies – FAG Schweinfurt. Mitfinanziert und -organisiert werden sie durch die Beauftragte für Chancengleichheit der Arbeitsagentur Schweinfurt und die Gleichstellungsstellen der Stadt Schweinfurt und der Landkreise Bad Kissingen, der Haßberge, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt.