Oberstufenschüler lernen an der FHWS Anforderungen in Hochschulen und Beruf kennen
Im Rahmen des P-Seminars nahmen Gymnasiasten am Modul „Team – etwas Theorie und viel Praxis“ teil

35 Schülerinnen und Schüler von drei Würzburger Gymnasien nahmen am Modul „Team-Building“ an der FHWS teil, das sie in Theorie und Praxis an Anforderungen von Hochschule und Berufswelt heranführt. (Foto FHWS)

Professor Dr. Michael Müßig (re.) nutzt innovatives Seminarmaterial, um den Schülerinnen und Schülern in ganz praktischen Beispielen anschaulich Aspekte der Team-Arbeit näherzubringen. (Foto FHWS)
Teamarbeit – klar, kein Problem, das wird doch sogar schon in Schulen durchgeführt, jede Fußball-Mannschaft hat Teamgeist. Aber was heißt es eigentlich, im Team zu arbeiten? Was ist der Unterschied zwischen einer Gruppe und einem Team? Heißt Team-Arbeit „Toll, ein anderer macht`s“ oder eher „Tolles Engagement aller Mitarbeiter“? Am Modul „Teambuilding“, das Professor Dr. Michael Müßig, Melanie Saul und Claudia Keller in der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt anboten, nahmen Oberstufen-Schülerinnen und –Schüler dreier Gymnasien in Würzburg teil im Rahmen ihrer Projekt-Seminare zur Studien- und Berufsorientierung („P-Seminar“).
Ziel der „P-Seminare“ in der gymnasialen Oberstufe ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer Studien- und Berufswahl mit theoretischen wie praktischen Einheiten auf die Anforderungen von Hochschulen und Berufswelt vorzubereiten. Am Friedrich-Koenig-Gymnasium sowie am Röntgen-Gymnasium können die Gymnasiasten das Erlernte aus dem Hochschul-Ambiente heraus einfließen lassen in ihre schulischen Projekte „Interkulturelle Zusammenarbeit am Beispiel Indien", am Matthias-Grünewald-Gymnasium ins P-Seminar „Historische Spiele". Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Oberstufe drei Halbjahre in einem gemeinsamen Projekt: Das Modul „Teambuildung“ zu Beginn setzt einen entscheidenden Startpunkt, um die eigenen Rollen innerhalb des Teams zu finden bzw. zu definieren, die Stärken und Schwächen der anderen kennenzulernen und das Miteinander aktiv zu gestalten, statt es zufällig entstehen zu lassen.





