Aktuelle Forschungsprojekte


FlowPro

Mikrologistik der Zukunft mit dezentral organisierten boden- und luftgebundenen autonomen Fördereinheiten.

Short Facts

Logo des BMVI
  • Laufzeit: 01.07.2020 - 30.06.2023
  • Förderträger: Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Forschungsinitiative mFUND
  • Projektpartner: Emqopter GmbH, Flexus AG, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, InSystems Automation GmbH - ASTI Mobile Robotics, Siemens AG
  • Fördersumme: 869.024 EURO (nur der Anteil für die FHWS)
  • Weiterführende Information: BMVI

Kurzzusammenfassung und Projektziele

Verbundprojekt FlowPro
Verbundprojekt FlowPro (Grafik FHWS / Sabine Manger)

Das Projekt FlowPro erprobt und realisiert die Mikrologistik der Zukunft bis zur Losgröße 1 durch den flexiblen, KI basierten Einsatz dezentral organisierter, boden- und luftgebundener autonomer Fördereinheiten. Ziel ist die prototypische Entwicklung eines sich selbst optimierenden, unternehmensübergreifend agierenden, dezentralen Logistiknetzwerks, das boden- und luftgebundene Transporteinheiten kollaborativ vereint. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einbeziehung eines ERP-Systems sowie Ende-zu-Ende Security gelegt


Die FHWS verfolgt 2 Hauptziele im Vorhaben:

  • Design und prototypische Implementierung eines dezentralen Mikrologistiksystems in einem kontinuierlichen Evaluierungs- und Feedback-Kreis um das Thema Security, und damit das Teilvorhabenziel Ende-zu-Ende Integration von Security in das Gesamtvorhaben.
  • Entwicklung einer automatische, dezentrale Bidding-Komponente als Kernfunktion des Logistiksystem, in einem federated learning Ansatz. Um schnell auf Änderungen der Umgebungsparameter zu reagieren und Modelle in neuen Umgebungen schnell zu lernen baut die Komponente auf Transferlernen auf.

Über den mFUND des BMVI

Logo der Forschungsinitiative mFUND

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD.

Weitere Informationen unter: mFUND

KI-HUB Nordbayern

Logo: KI-HUB Nordbayern
Logo_ ESF in Bayern
Logo StmFAS

Short Facts

  • Laufzeit: 01.07.2021 – 31.12.2022
  • Förderträger: Europäische Sozialfonds ESF
  • Projektpartner: Universität Bayreuth
  • Fördersumme: 540.000 €


Kurzzusammenfassung


Im Rahmen des Projekts KI-Hub Nordbayern kooperiert die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt mit der Universität Bayreuth. Beide Institutionen haben das Ziel, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auszubauen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, entsteht ein Netzwerk aus kleinen und mittleren Unternehmen und den Projektverantwortlichen. Die Themenschwerpunkte des Projekts liegen in den Bereichen Digitalisierung, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und in der Wissenssicherung. In praxisorientierten Teilprojekten wird den KMU Methodenwissen zur Lösung von realen Problemstellungen bereitgestellt. Weiterhin wird eine öffentlich zugängliche Plattform für den Austausch untereinander und zur Erkenntnissicherung aufgebaut.


Projektziele und -inhalt:

  • Vermittlung von anwendungsnahem Methodenwissen in den Bereichen Digitalisierung und KI
  • Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen in strukturschwachen Regionen
  • Wissenssicherung und Ausgleich des Fachkräftemangels
  • Aufbau eines regionalen Wissenstransfer-Netzwerks
  • Erweiterung der digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter von Partnerunternehmen
  • Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen zu realen Problemstellungen aus dem Arbeitsalltag


Indoorlokalisierung

Sich in Räumlichkeiten ohne Fenster zu orientieren, ist nicht immer einfach – sei es in Flughäfen, großen Krankenhaus-Komplexen oder in Museen. Gerade auch Letztgenannte wünschen sich für ihre Besucher mobile Applikationen zur Unterstützung der Lokalisation und Wissensvermittlung. Um gesuchte Exponate zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort finden zu können, ist die aktuelle Position der Besucher im Museumsgebäude notwendig – diese lässt sich mit der „Indoor Lokalisierung“ realisieren.

An der Hochschule Würzburg-Schweinfurt beschäftigt sich eine Forschungsgruppe unter Leitung von Professor Dr. Frank Deinzer mit dieser Herausforderung. Im Straubinger Gäubodenmuseum sowie im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg wird ihre Technologie „simpleLoc“ nach ersten erfolgreich verlaufenen Testverfahren eingesetzt. Sie nutzt die bestehende Infrastruktur und die im Smartphone vorgegebene Sensorik zusammen mit Wi-Fi Beacons, um dann die aktuelle Position mittels Sensor Fusion exakt zu berechnet. Die Besucher können sich so auf Wunsch entsprechend im Gebäude lenken lassen.

Alle Informationen zum Projekt sind auf der Seite www.simpleLoc.de zu finden.

 

 

Screenshot von SimpleLoc

KI-Inspektionsdrohne

Hier sehen Sie das Kompetenzzentrum der Hochschule Würzburg-Schweinfurt für sichere kognitive kommerzielle Drohnen

Entwicklung einer autonomen Drohne mit der Lufthansa, IBM, HSU und TUM zur KI-gestützten Schadenserkennung an Flugzeugoberfläche.

Short Facts

  • Laufzeit: 01.01.2018 – 31.12.2020
  • Förderträger: Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie


Kurzzusammenfassung


Das Verbundvorhaben KI-Inspektionsdrohne, im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms V, hat als Ziel Maintenance, Repair und Overhaul (MRO) Prozesse zu beschleunigen, und damit die MRO-Industrie noch wettbewerbsfähiger zu machen. Im Vorhaben wird ein sicheres System zur Schadensdetektion und -bewertung von äußeren Strukturen entwickelt, unter Berücksichtigung aktueller Instandhaltungs-Anforderungen der Luftfahrtbranche. Der entwickelte Prototyp integriert vernetzte UAV, autonome Navigation und Schadensaufnahme, KI-gestützter Auswertung, und stellt ein Decision Support System zur Verfügung bzw. fällt eigenständig Entscheidungen. Forschungsschwerpunkt der FHWS sind industriespezifische Ende-zu-Ende Security, KI, Safety, und insbesondere die Absicherung der mobilen, mit Cloud oder Edge verbundenen Einheiten gegen Cyberattacken.