Foto Simone Friese/FHWS

Center Robotics

Forschungsfelder des CERI

Die Robotik zählt zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Roboter werden zunehmend intelligenter und werden in vielen Bereichen eingesetzt, z.B. in der Industrie, beim Transport (autonomes Fahren), in der Landwirtschaft, im Pflegebereich etc.

Das CERI hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse der regionalen Unternehmen im Bereich der Robotik mit angewandter Forschung zu addressieren. Dazu gehört die Automatisierung und Teilautomatisierung von industriellen Prozessen, welche darauf abzielen, die Produktion in Hochlohnländern wie Deutschland zu erhalten. Dabei spielt die Robotik eine wesentliche Rolle - mit intelligenter Sensorik und Methoden der künstlichen Intelligenz wird man in Zukunft produktiver und flexibler produzieren können, auch für kleine Losgrößen.

Robotergestützte Arbeitsplätze der Zukunft

Um bei der Produktion in Hochlohnländern weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen neue Automatisierungsparadigmen entwickelt werden. Einer dieser Ansätze ist die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK), bei der die Stärken von Mensch und Maschine kombiniert werden, um eine erhöhte Produktivität und verbesserte Ergonomie zu erreichen. Dabei sind Arbeitssicherheit und Werkerakzeptanz wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Mensch und Maschine müssen effektiv miteinander interagieren und kommunizieren, um deren jeweiligen Intentionen und Ziele zu verstehen. Längerfristig kann so eine Vertrauensbasis geschaffen werden, bei der „Kollege Roboter“ als vollwertiges Mitglied im hybriden Mensch-Roboter-Team agieren kann.

Intralogistik mit Fokus Smart Factory

Neben Produktions- und Montagetätigkeiten übernehmen Roboter in der modernen Fabrik immer mehr Intralogistikaufgaben. Bauteile und Werkzeuge müssen zeitnah zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen transportiert werden. Dafür müssen die sogenannten Fahrerlosen Transportsysteme (FTS) in hochdynamischen Umgebungen sicher navigieren, Objekte in der Umgebung erkennen und gegebenenfalls auch aufnehmen und wieder ablegen können. Zusätzlich müssen die Logistikabläufe effizient geplant und optimiert werden und mit den Abläufen an den Bearbeitungsstationen zusammenspielen, um eine produktive Herstellungskette zu gewährleisten. Intralogistikaufgaben erstrecken sich auch auf Anwendungen außerhalb der Fabrik wie beispielsweise Warenlager, Krankenhäuser, oder Hotels.

Team (Professoren)

Prof. Dr. Tobias Kaupp (Leitung CERI)

Prof. Dr. Tobias Kaupp
Prof. Dr. Tobias Kaupp

Raum 1.1.20

Ignaz-Schön-Straße 11

97421 Schweinfurt

Telefon +49 9721 940-8597

tobias.kaupp[at]fhws.de

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Prof. Dr. Norbert Strobel

Prof. Dr. Norbert Strobel
Prof. Dr. Norbert Strobel

Raum 1.1.59

Ignaz-Schön-Straße 11

97421 Schweinfurt

Telefon +49 9721 940-8768 

norbert.strobel[at]fhws.de

Steckbrief

Promotionen und Masterprojekte

Promotionsarbeiten:

Florian Spieß

  • kooperative Promotion mit der Universität Würzburg
  • Betreuende Professoren Dr. Strobel und Dr. Kaupp
  • Externer Link zu Florian Spieß

Laufende Masterprojekte:

Jonas Frießlich

  •  Odometrie-basierte Lokalisierungsverfahren (Prof. Strobel)

Lucas Reinhardt

  •  Personenerkennung in der Mobilrobotik mittels Lernverfahren (Prof. Kaupp)

Max Dobmann

  •  Externe Sensoren zur Lagebestimmung mobiler Roboter (Prof. Strobel)

Jonas Arnold

  •  Intelligente Greif- und Bahnplanung für den Griff in die Kiste (Prof. Kaupp)

Lukas Kraus

  • Handhabung von Bauteilen mit einem mobilen Roboter im Rahmen des RoboCup@Work Wettbewerbs (Prof. Strobel)

Andreas Hillenbrand

  • Untersuchung von Mensch-Maschine Interaktionsmethoden zur kollaborativen Montage komplexer Bauteile (Prof. Kaupp)