Foto Simone Friese/FHWS

Schweinfurt Taxonomy: Die Robotik-Welt

Das Kartenset: Schweinfurt Taxonomy

Die untenstehende Bildergalerie stellt Ihnen das einzigartige Robotik-Welt Kartenset vor, in dem auf 36 Karten alle Roboterkategorien und ihr Verhalten in jeder Bewegungsdimension beschrieben werden.

Das Kartenset enthält:

  • 2 Übersichtskarten
  • 6 Karten zu den einzelnen Bewegungsdimensionen
  • 6+1 Karten Industrieroboter
  • 6+1 Karten Mobilen Roboter
  • 6+1 Karten Serviceroboter
  • 6+1 Karten Humanoiden Roboter
Foto des Schweinfurt Taxonomy Kartenspiels in den vier Sprachen Deutsch, Spanisch, Englisch, Chinesisch

Das Set ist auch als Spielkarten-Set in den vier Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch
  • Chinesisch

gestaltet und kann in Kürze über diese Seite bestellt werden.

Zum Blättern durch alle 36 Karten klicken Sie unten einfach auf ein Bild

Übersichtskarten

Bewegungstaxonomie der vier Roboterkategorien in den sechs Bewegungsdimensionen
Bewegungstaxonomie der vier Roboterkategorien in den sechs Bewegungsdimensionen als Spinnendiagramm
Mit dem Robotik-Welt Kartenset und seinen 36 Karten erschließen sich dutzende Kartenspielarten: Robotkop, Robotskat, 66 Robots, Robot-Watln, 17+4 Robots...
Deckblatt des Robotik-Welt Kartensets: Mit dem Robotik-Welt Kartenset und seinen 36 Karten erschließen sich dutzende Kartenspielarten: Robotkop, Robotskat, 66 Robots, Robot-Watln, 17+4 Robots usw.
Komplexität
Komplexität: Route und Rotation der Bewegung bestimmt ihre Komplexität. Eine einfache Bewegung ist der Weg auf einer geraden Strecke. Eine komplexere Bewegung ist das Einfädeln eines Rings in einen Schweineschwanz genannten Sicherheitshaken.
Intelligenz
Intelligenz: Bewegung kann sehr einfach, aber auch sehr intelligent organisiert werden. Viele Bewegungen verlangen intensives und eng zusammenhängendes zielgerichtetes Wahrnehmen, vernünftiges Denken und zweckorientiertes Handeln.
Präzision
Präzision: Die Präzision der Bewegung und beim Positionieren auf den Endpunkt kann sher variieren. Elektronenrastermikroskope beewegen eine Messnadel auf atomarer Ebene, Erdbewegungen mit Radladern sind teilweise nur metergenau.
Geschwindigkeit
Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit ist eine grundlegende Größe für Bewegung. Ihre Konstanz und Variabilität ergeben sich aus der Beschleunigung, die auf unterschiedlichen Wegstrecken unterschiedlich definiert sein kann.
Distanz
Distanz: Die Distanz kann sich von wenigen Mikrometern (z. B. in der Mikromechanik) bis hin zu mehreren Tausend Kilometern (z. B. bei Flugrobotern) erstrecken. Fragen des Energieaufwands und der Navigation sind hier von großer Bedeutung.
Interaktion
Interaktion: Dynamische Umgebungen verlangen, das Umfeld wahrzunehmen und bewegungshemmende Situationen zu erkennen, um spontan notwendige Wegänderung vorzunehmen oder Barrieren aus dem Weg zu räumen.
Industrieroboter
Industrieroboter sind in der Regel mehrachsige Greifarmsysteme, die vor allem in industriellen Fertigungsprozessen eingesetzt werden, wo es auf Präzision und Geschwindigkeit ankommt.
Industrieroboter - Komplexität 3 von 5
Industrieroboter - Komplexität 3 von 5: Industrieroboter führenden in der Regel einfache bis mittelkomplexe Bewegungen aus. Besonders komplexe Bewegungen werden heute noch durch geschickte Menschenhände erledigt.
Industrieroboter - Intelligenz 1 von 5
Industrieroboter - Intelligenz 1 von 5: Für Industrieroboter werden in der Regel für vorgegebene, sich immer wiederholende Vorgänge eingesetzt. Hierfür besteht keine besonderer Anspruch an die Intelligenz.
Industrieroboter - Präzision 5 von 5
Industrieroboter - Präzision 5 von 5: An die Präzision von Industrierobotern werden höchste Ansprüche gestellt. Insbesondere sind Wiederholungen immer wieder möglichst genau abzuarbeiten.
Industrieroboter - Geschwindigkeit 5 von 5
Industrieroboter - Geschwindigkeit 5 von 5: Industrieroboter arbeiten mit hohen Bewegungsgeschwindigkeiten, um hohe Wiederholraten bzw. niedrige Zykluszeiten zu erreichen.
Industrieroboter - Distanz 1 von 5
Industrieroboter - Distanz 1 von 5: Entfernungen spielen bei Industrierobotern eine untergeordnete Rolle. Sie sind in der Regel fest montiert und bewegen Objekte in einem fest definierten Arbeitsraum, der häufig durch einen Sicherheitskäfig geschützt ist.
Industrieroboter - Interaktion 3 von 5
Industrieroboter - Interaktion 3 von 5: Hohe Geschwindigeiten und hohe Wiederholraten lassen sich am günstigsten mit geringen Interaktionsanforderungen realisieren. Dennoch werden Industrieroboter mehr und mehr mit dieser Fähigkeit ausgestattet, um außerhalb eines Käfigs zusammen mit Menschen arbeiten zu können.
 
Mobiler Roboter
Mobiler Roboter: Mobile Roboter bewegen sich selbst und damit die Objekte (z.B. Personen, Güter), die es zu transportieren gilt, oder die Werkzeuge, die über Arbeitsflächen geführt werden müssen (z.B. Rasenmähroboter). Hierbei kommt es insbesondere darauf an, Distanzen auf definierten Wegen zurückzulegen.
Mobiler Roboter - Komplexität 3 von 5
Mobiler Roboter - Komplexität 3 von 5: Mobile Roboter bewegen ein Objekt nicht durch einen Greifarm, sondern nehmen durch ihre eigene Bewegung Objekte mit. Die Komplexität der Bewegung bleibt dabei in der Regel überschaubar.
Mobiler Roboter - Intelligenz 1 von 5
Mobiler Roboter - Intelligenz 1 von 5: Mobile Roboter benötigen neben der Navigation und Kollisionsvermeidung keine weiterreichende allgemeine Intelligenz, auch wenn diese beiden Funktionen den aktuellen  selbstfahrenden Systemen schon sehr viel abverlangt.
Mobiler Roboter - Präzision 2 von 5
Mobiler Roboter - Präzision 2 von 5: Präzision steht bei mobilen Robotern nicht notwendigerweie im Vordergrund. Je nach Anwendung kommt die Route und das Anfahren eines Endpunktes auch mit relativ geringer Präzision aus.
Mobiler Roboter - Geschwindigkeit 3 von 5
Mobiler Roboter - Geschwindigkeit 3 von 5: Bei der Geschwindigkeit eines mobilen Roboters kann es sehr große Unterschiede geben. Ein Flugroboter kann und sollte sehr schnell sein, ein Rasenmähroboter ist nicht unbedingt auf Geschwindigkeit angewiesen.
Mobiler Roboter - Distanz 5 von 5
Mobiler Roboter - Distanz 5 von 5: Die Distanz spielt bei mobilen Robotern eine wesentliche Rolle. Mobilität kann zwar auch in kurzen Distanzen gewünscht sein, es ergibt sich aber eine größere Effizienz, wenn große Distanzen zurückgelegt werden können.
Mobiler Roboter - Interaktion 4 von 5
Mobiler Roboter - Interaktion 4 von 5: Die Anforderungen an die Interaktion mit der Umgebung fallen bei mobilen Robotern höher aus, da sie in der Regel Teil einer dynamischen Umgebung sind.
 
 
Serviceroboter
Serviceroboter: Außerhalb des Industriebereichs werden Serviceroboter eingesetzt, die im wesentlichen Dienste für Menschen übernehmen. Um autonom Aufgaben zu übernehmen, sind hier die Interaktionsfähigkeiten besonders wichtig.
Serviceroboter - Komplexität 4 von 5
Serviceroboter - Komplexität 4 von 5: Da Serviceroboter menschliche Aufgaben übernehmen und auch mit diesem zusammenarbeiten sollen, liegt die Komplexität der erbrachten Bewegungen eher im hohen Bereich.
Serviceroboter - Intelligenz 3 von 5
Serviceroboter - Intelligenz 3 von 5: Ein Serviceroboter benötigt aufgrund der Tatsache, dass er universell eingesetzt werden soll, eine mittelhohe Intelligenz.
Serviceroboter - Präzision 2 von 5
Serviceroboter - Präzision 2 von 5: Die Präzision, mit der ein Serviceroboter Objekte bewegt, ist derzeit als eher gering einzuschätzen, da viele Aufgaben auch von Menschenhand nicht auf den Milimeter genaus ausgeführt werden.
Serviceroboter - Geschwindigkeit 1 von 5
Serviceroboter - Geschwindigkeit 1 von 5: Die Geschwindigkeit ist im Vergleich zu einem Industrieroboter als gering einzustufen und in der Regel nicht ausschlaggebend. Hochgeschwindigkeit ist bei Servicerobotern eher nicht gefragt.
Serviceroboter - Distanz 2 von 5
Serviceroboter - Distanz 2 von 5: Services, die nicht im mobilen Sektor angesiedelt sind, beschränken sich in der Regel auf einen überschaubaren Raum, so dass der Arbeitsraum für Serviceroboter  eher gering ist.
Serviceroboter - Interaktion 5 von 5
Serviceroboter - Interaktion 5 von 5: Interaktion ist für Serviceroboter ein wesentliches Merkmal. Sie müssen in unterschiedlichsten Situationen auch mit Menschen interagieren, um für den Menschen Dienste erbringen zu können.
 
Humanoider Roboter
Humanoider Roboter: Mit humanoiden Robotern will man die physischen und geistigen Fähigkeiten des Menschen sowie dessen Gestalt nachbilden. Die größte Herausforderung ist hier neben der Interaktionsfähigkeit und Komplexät für und bei Bewegungen die Nachbildung der Intelligenz (Künstliche Intelligenz).
Humanoider Roboter - Komplexität 5 von 5
Humanoider Roboter - Komplexität 5 von 5: Humanoide Roboter sollen den Fähigkeiten von Menschen entsprechen, weshalb sie in der Lage sein müssen, auch komplexe Bewegungen auszuführen.
Humanoider Roboter - Intelligenz 5 von 5
Humanoider Roboter - Intelligenz 5 von 5: Intelligenz spielt bei humanoiden Robotern eine wesentliche Rolle, da sie alle Aufgaben erledigen können sollen, die auch ein Mensch erledigen kann.
Humanoider Roboter - Präzision 2 von 5
Humanoider Roboter - Präzision 2 von 5: Die Präzision spielt eine untergeordnete Rolle. Sie kann sich mit den technischen Möglichkeiten aber rasch weiterentwickeln.
Humanoider Roboter - Geschwindigkeit 1 von 5
Humanoider Roboter - Geschwindigkeit 1 von 5: Humanoide Roboter müssen wie der Mensch nicht überaus schnell sein. Dennoch kann sich die Geschwindigkeit über die Entwicklung der eingesetzten Technik entwickeln.
Humanoider Roboter - Distanz 3 von 5
Humanoider Roboter - Distanz 3 von 5: Der Wirkkreis eines humanoiden Roboters sollte wie beim Menschen durchschnittlich sein. Nicht zu klein aber auch nicht so groß wie bei mobilen Robotern.
Humanoider Roboter - Interaktion 5 von 5
Humanoider Roboter - Interaktion 5 von 5: Interaktion muss bei humanoiden Robotern maximal groß angelegt sein, um den Anforderungen im Umgang mit Menschen gerecht werden zu können.