VALIDAD

Validierung additiver Fertigungstechniken für die Anwendung in der Metallverarbeitung

Short Facts

  • Laufzeit: 01.10.2019 – 30.09.2022
  • Förderträger: BayVFP Föderlinie Digitalisierung / FuE –Programm „Informationstechnik und Kommunikationstechnik“ des Freistaates Bayern IUK-1905-0013

Kurzzusammenfassung

3D gedruckte Bauteile (Ball, Kette, Ball in Korpus)
3D gedruckte Bauteile

Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung in der metallverarbeitenden Industrie stehen vermehrt unterschiedliche additive Fertigungsverfahren zur Verfügung. Der Vorteil ist, dass kosten- und gewichtssparend komplexe Strukturen in einem Prozessschritt schichtweise hergestellt werden können. Allerdings sind die mechanischen Eigenschaften und Oberflächenstrukturen verfahrensabhängig. Innerhalb des Projekts VALIDAD wird eine gezielte Auswahl von Verfahren entsprechend der vorab definierten Bauteilanforderungen ermöglicht. Zudem werden Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätssicherung und Prozessfähigkeit von unterschiedlichen additiven Fertigungstechnologien validiert. 

Projektziele und -inhalt

In modernen Metallverarbeitungsprozessen müssen zunehmend kundenspezifische Individuallösungen umgesetzt werden. Hierfür bieten sich additive Fertigungsverfahren an. Diese Technik erlaubt eine wirtschaftliche Realisierung von komplexen, gewichtsoptimierten Bauteilen. Um die gewünschten Anforderungen an Bauteilen umsetzen zu können, muss die Auswahl eines geeigneten Verfahrens entsprechend der Eigenschaften erfolgen. Fehlende Ressourcen erschweren hierbei eine Integration additiver Prozesstechnologien innerhalb von KMUs. Das Projekt VALIDAD zielt darauf ab, KMUs bei der Auswahl von additiven Fertigungsverfahren durch ein regionales Kommunikationsnetz zu unterstützen. Weitere Inhalte des Projektes sind Forschungsmaßnahmen zur Verbesserung der Prozessfähigkeit und Qualitätssicherung mit dem Fokus Sensorentwicklung, Online-Datenerfassung und wissenschaftsbasierte Auswertungsalgorithmen. Die entwickelte Prozesstechnik und die erreichbaren Bauteileigenschaften werden anhand von Business Cases exemplarisch erprobt und dem Kommunikationsnetz zur Verfügung gestellt.

Projektkontakt:

Kira Kristin Wehnert