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Institut für Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT)

(im Kompetenzzentrum Mainfranken)

Ignaz-Schön-Straße 11
97421 Schweinfurt
Telefon +49 9721 940-8498
E-Mail markus.zink[at]fhws.de

Institutsleitung
Prof. Dr.-Ing. Markus Zink

Stellvertretende Institutsleitung
Prof. Dr.-Ing. Matthias Friedrich

Institutsassistenz
Dipl.-Ing. (FH) Michael Fell

Organisation

Das Institut für Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) versteht sich als technologische Schnittstelle zwischen Laboren der Hochschule und externen Partnern. Es soll energie- und hochspannungstechnische Kompetenzen in Projekten zusammenführen und weiterentwickeln. Wichtiges Organisationsprinzip ist es dabei, Forschung und Lehre auf allen Stufen akademischer Ausbildung zu verzahnen und Studierende frühzeitig einzubeziehen, um Problemlösungskompetenz zu entwickeln und aktuelles Wissen direkt an künftige Fach- und Führungskräfte weiterzugeben. Zu den Zielen des Instituts zählen der Ausbau anwendungsbezogener wissenschaftlicher Kompetenz und Forschungskontinuität, die nationale und internationale Vernetzung nach außen sowie die interdisziplinäre Vernetzung innerhalb der Hochschule. Forschungsfelder/Kompetenzen In der Forschung wird ein breites Spektrum aktueller Themen der elektrischen Energietechnik und der Hochspannungstechnik abgedeckt. Zum fachlichen Spektrum des Instituts gehören beispielsweise die Professoren Ackva (Leistungselektronik), Arndt (Energiemanagement), Hartmann (Metrologie), Hirn (Motorelektronik), Kempkes (Elektrische Energiewandlung/Antriebe), Küchler (Hochspannungstechnik), Paulus (Wärmetechnik), Spiertz (Nachrichtentechnik) und Zink (Diagnostik und Simulation). Einen besonderen Schwerpunkt bilden Technologien, die im Zuge der Energiewende für die Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) eine stetig steigende Bedeutung erhalten, und die in zahlreichen industriellen Anwendungen mit hohen Spannungen benötigt werden.

Referenzen

Die Gründung des Instituts geht auf langjährige energie- und hochspannungstechnische Forschungsleistungen zurück. Heute werden zahlreiche Projekte mit führenden Unternehmen in den Bereichen Werkstoffe, Komponenten, Geräte, Anlagen, Systeme, Dienstleistungen und Energieversorgung durchgeführt. Referenzprojekte beschäftigen sich z. B. mit Energietransport für Wüstenstrom, Energiekabelsystemen, HGÜ-Isolierwerkstoffen, thermographischen Analysen, Isoliersystemen für Transformatoren, Alterung von Isoliersystemen, Diagnoseverfahren für Hochspannungsgeräte und multiphysikalischen Simulationen. Außerdem wurde das IEHT vom Bund im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ mit der Leitung des Verbundprojektes TransHK zur Steigerung der Transportfähikgkeit von Hochspannungskomponenten betraut. Auch DFG-geförderte Grundlagenforschung im Bereich der elektrischen Isoliersysteme gehört inzwischen zum Repertoire des IEHT.

Wissenstransfer

Wissenstransfer findet auf internationaler und nationaler Ebene in Fachgremien, auf Tagungen und in Projektgruppen statt. Dabei besteht ein vielfältiger Austausch mit Hochschulen, Universitäten und führenden Unternehmen. Die Publikationstätigkeit des Instituts erstreckt sich von Tagungsbeiträgen über Fachaufsätze und Promotionsschriften bis zu Lehr- und Fachbüchern. Prof. Küchler hat das führende deutschsprachige Werk „Hochspannungstechnik“ in der 4. Auflage sowie die englischsprachige Ausgabe „High Voltage Engineering“ verfasst. Besonderer Wert wird auf den hochschulinternen Wissenstransfer durch Einbeziehung von Studierenden gelegt. Ihre Mitarbeit erfolgt bereits frühzeitig in studentischen Projektarbeiten und natürlich in Abschlussarbeiten. Eine herausragende Möglichkeit bietet der projektorientierte Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik, in dem die Studierenden über drei Semester in einem Forschungsteam arbeiten und sich für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben oder für Promotionen in Zusammenarbeit mit Universitäten qualifizieren. Die Doktoranden des Instituts sind im „Wissenschaftlichen Kolloquium Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ (WIKE3) mit Doktoranden des TTZ-EMO und nordbayerischer Hochschulen eng vernetzt. Drei Doktoranden des IEHT wurden inzwischen auf Professorenstellen in Deutschland berufen.

Mitarbeiter/Mitwirkende

Das Institut besteht aus der Institutsleitung, Projektleitern, Mitarbeitern und Projektteams.
Projektteams werden aus Labormitarbeitern, Doktoranden, Masterstudenten, Diplomanden,
wissenschaftlichen und studentischen Mitarbeitern und externen Partnern
gebildet.