Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

Das Projekt BEST-FIT

Mit dem Projekt BEST-FIT wird die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des „Qualitätspaktes Lehre“ gefördert. Grund für dieses Projekt sind die bundesweit hohen Abbrecherquoten in den sogenannten MINT-Fächern. Daher soll im Rahmen von BEST-FIT die Quote der Studienabbrecher insbesondere in den technischen Studiengängen deutlich gesenkt, die Bestehensquote bei Prüfungen verbessert, ein zügiger Übergang von der Hochschule in das Berufsleben und die optimale Fitness der Absolventinnen und Absolventen für die Praxis erreicht werden.

In der ersten Förderphase standen der FHWS insgesamt 3,2 Mio. Euro für eine Laufzeit von knapp fünf Jahren bis 31.12.2016 zur Verfügung. Auch im zweiten Durchlauf des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre („Qualitätspakt Lehre“) konnte sich die FHWS mit ihrem Konzept des BEST-FIT-Projektes „Maßnahmen zur Erhöhung der BESTehensquoten und Kompetenzentwicklung (insbesondere PraxisFITness)“ im Auswahlverfahren vor der Expertenkommission durchsetzen können. Bis Ende 2020 erhält sie für ihre Ideen und Konzepte in der Lehre und den damit angestrebten Verbesserungen der Studienbedingungen an der Hochschule weitere 5,5 Millionen Euro, die vom Bund bereitgestellt werden.

Zweite Förderphase

Neben der Erhöhung des Studienerfolgs und der Praxisfitness der Studierenden als übergeordnete Zielsetzungen stehen als konsequente Weiterentwicklung des BEST-FIT-Projektes für die zweite Förderphase die Kompetenzorientierung und individuelle Kompetenzentwicklung im Fokus. Im Rahmen der Studienerfolgs- und Kompetenzforschung sollen Einflussfaktoren, die Auswirkungen auf den erfolgreichen Studienverlauf erkennen lassen, ermittelt und visualisiert werden. Grundlage hierfür bildet die Schaffung einer integrierten Datenbasis und Bereitstellung eines Analysewerkzeugs zur Verfolgung individueller und kollektiver Studien- und Kompetenzverläufe. Angestrebt wird die Überführung des entwickelten Studienerfolgs- und Kompetenzmonitoring-Systems in den Produktivbetrieb und die Integration in die Systemlandschaft der Hochschule. Ein innovatives, kompetenzorientiertes, praxis- und anwendungsorientiertes Studienmodell, das theoretisches und praktisches Lernen verbindet und durch Kompetenzorientierung den Studierenden differente und individualisierte Lernzugänge ermöglicht und dabei die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen unterstützt, soll ein wesentliches Element zur Verbesserung der Qualitätsstandards in der Lehre werden.

Mit insgesamt 5,5 Mio. Euro wird die FHWS bei der Umsetzung dieses Konzeptes ab 2017 bis einschließlich 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Für die Durchführung der einzelnen Maßnahmen wurden fünf verschiedene Module konzipiert: