Studentinnen auf dem Dach des FHWS-Gebäudes Münzstraße 12

Zielvereinbarungen der FHWS

In Ausgestaltung des am 08.07.2013 unterzeichneten Innovationsbündnisses zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Sicherung und Steigerung der Leistungsfähigkeit der bayerischen Hochschulen unterzeichneten FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner und der Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle am 19.03.2014 eine weitere Zielvereinbarung mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2018.

Die FHWS hat im Jahr 2012 begonnen, ein neues Leitbild zu erarbeiten, um weiterführende profilbildende Elemente festzulegen und Schwerpunkte für die zukünftige Entwicklung zu definieren. Daran will sie sich ausrichten und in Zukunft messen lassen. Die Vision der FHWS heißt „Vernetzung“. Sie will Studierende stärker untereinander und mit der Praxis im In- und Ausland vernetzen. Zur Realisierung dieser Ziele hat sie die strategischen Schwerpunkte Internationalisierung und Forschung mit Technologietransfer gewählt. Mit innovativen Umsetzungen in den beiden Bereichen will sie sich ein besonderes Profil in der bayerischen Hochschullandschaft erarbeiten und Bayern zu einem noch attraktiveren Hochschulstandort machen. Der Freistaat Bayern stellt der FHWS zur Umsetzung dieser individuellen Zielsetzungen Personal- und Sachmittel in Höhe von 281.400 Euro pro Jahr über die Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung.

Aufgrund der nach der KMK-Vorausberechnung 2012 auch in den nächsten Jahren weiterhin hohen Studienanfängerzahlen wurden in der Zielvereinbarung zudem Regelungen über die Leistungen des Staates sowie der FHWS zur Verstetigung des Ausbauprogramms getroffen. So stellt der Freistaat Bayern der FHWS zweckgebunden zum Erhalt der Studienplatzkapazitäten bis zum Jahr 2018 insgesamt 45 Mio. Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel zur räumlichen Unterbringung der zusätzlichen Studienanfänger. Im Gegenzug hat sich die FHWS im Studienjahr 2014 zur Aufnahme von 1.895 Studienanfängern im 1. Hochschulsemester (Erstimmatrikulierte) verpflichtet. Ab dem Jahr 2015 soll ebenfalls eine vergleichbare, dem im Ausbauprogramm geschaffenen Kapazitätsaufwuchs angemessenen Anzahl von Studienanfängern aufgenommen werden.

Als weitere hochschulpolitische, verpflichtende Zielsetzungen umfasst die Vereinbarung folgende Punkte:

  • Systematische Qualitätsverbesserung in der Lehre
  • Anstrengungen zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis
  • Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen
  • Verstärkte Nutzung der Angebote der Europäischen Union
  • Beteiligung am Aufbau und an der Weiterentwicklung eines integrierten Berichtswesens
  • Beteiligung am Dialogorientierten Serviceverfahren
  • Maßnahmen zur Realisierung der inklusiven Hochschule
  • Steigerung der Effizienz in der Hochschulverwaltung
  • Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen

Die detaillierten Zielvereinbarungen als PDF