Ausstellungsplakat "LAB 13"

Universitätsbibliothek

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK WÜRZBURG
UNIVERSITÄT WÜRZBURG

Die Universitätsbibliothek Würzburg versorgt seit ihrer Gründung im Jahr
1619 die Universität mit wissenschaftlicher Literatur. Als Regionalbibliothek
archiviert und verzeichnet sie alle Veröffentlichungen, die in und über Unterfranken
erscheinen. In ihrem Bestand findet sich historisches Schriftgut ab
dem 2. Jahrhundert vor Christus (Papyri) bzw. ab dem 5. Jahrhundert nach
Christus (Pergamenthandschriften). Mit 3,4 Millionen Medien gehört sie zu
den größten Bibliotheken in Bayern.

ROSENBILDER
Die Rosenbilder stammen aus dem von Johann Prokop Mayer erstellten
„Verzeichnis der in- und ausländischen Gewächse an Blumen, Stauden,
Sträuchern und Bäumen, welche sich dermalen im hiesigen hochfürstlichen
Hof- und Residenzgarten vorfinden…“. Dieses Verzeichnis war als
Grundlage für ein illustriertes Pflanzenbuch geplant. Als Entstehungszeit
wird die Zeit vor dem Jahr 1786 angenommen. Die ausgestellten
Reproduktionen stammen von Gouachen aus dem Depositum der
„Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte“ in der Universitätsbibliothek
Würzburg.

POMONA FRANCONICA
Pomona, die römische Göttin des Obstsegens, war die Namensgeberin für
das dreibändige Werk „Pomona Franconica“, das sich mit Obstsorten und
der Obstbaumzucht beschäftigt. Der Würzburger Hofgärtner Johann Prokop
Mayer (1735-1804) hat es in den Jahren 1776 bis 1801 herausgegeben.
Die ausgestellten Reproduktionen zeigen einige der ganzseitigen Illustrationen
der „Pomona“. Die mit Wasserfarbe kolorierten Kupferstiche werden als
Depositum der „Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte“ in der Universitätsbibliothek
Würzburg aufbewahrt.

 

Sie finden die Dauerausstellung in Raum D des LAB 13