Studierende in der FHWS in Schweinfurt

Qualitätsmanagement

Gemäß Art. 10 Absätze 2 und 4 des Bayerischen Hochschulgesetzes sind die Hochschulen zur Qualitätssicherung verpflichtet. Seit einigen Jahren wird an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) ein integriertes und systematisches Qualitätsmanagement etabliert. Neben den fakultäts- und studiengangspezifischen Qualitätssicherungsmaßnahmen erfolgt daher die Qualitätssicherung der Lehre durch hochschulweite Instrumente im Rahmen des Qualitätsmanagements der FHWS.

Qualitätspolitik

Ziel ist es, mit geeigneten strukturellen Maßnahmen eine nachhaltige Etablierung des Qualitätsmanagements an der FHWS zu erreichen; durch eben diese kann die ohnehin laufende Weiterentwicklung von Instrumenten zur Sicherung der Qualität in der Lehre kontinuierlich verbessert werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung sind Evaluationen. Nachfolgende Abbildung zeigt das Qualitätssicherungssystem der FHWS. Dieses unterscheidet zwischen interner und externer Qualitätssicherung.

Maßnahmen und deren Umsetzung im Rahmen der externen und internen Qualitätssicherung der FHWS.
Diese basieren auf Akkreditierungen, Befragungen, Hochschulstatistiken und den Lehrberichten.

Interne Qualitätssicherung

Die interne Qualitätssicherung umfasst Studierendenbefragungen, Hochschulstatistiken und einen institutionalisierten Austausch.
Schwerpunkte interner Befragungen bilden fakultätsinterne Lehrveranstaltungsevaluationen sowie fakultätsübergreifende, hochschulweite Studierendenbefragungen des hochschulinternen Projektteams BEST-FIT, welche in Zusammenarbeit mit dem Hochschulservice Qualitätsmanagement durchgeführt werden. Hochschulinterne Statistiken schließen studiengangbezogene Kennzahlen, Ressourcen- und Kapazitätskennzahlen sowie Studienverlaufsanalysen ein. Im Rahmen des institutionalisierten Austausches finden systematisch implementierte Gespräche zwischen Akteuren der Hochschule statt, wie der Hochschulleitung und -verwaltung, Lehrenden und Studierenden. Diese sind auf Ebene der Hochschule, der Fakultäten und der Studiengänge implementiert. Mit dem Ausschuss Lehrqualität unter Vorsitz des Vizepräsidenten für Studium und Weiterbildung wird ein institutionalisierter Austausch der Studiendekane zwischen den zehn Fakultäten der FHWS gewährleistet.

Durch die Berücksichtigung der verschiedenen Informationsquellen wie Befragungen, Kennzahlen und systematisch implementierte Gespräche sowie den Einbezug unterschiedlicher Akteure der Hochschule ist eine mehrperspektivische Evaluation der Studienqualität gegeben. Neben den quantitativen Daten aus den Hochschulstatistiken und standardisierten Studierendenbefragungen findet im Rahmen des institutionalisierten Austausches eine detaillierte Ergebnisrücksprache statt. Die Ergebnisse der Befragungen sowie der Hochschulstatistiken werden diskutiert und entsprechende Vorschläge zur Verbesserung der Lehrqualität erarbeitet.
Die ausgewerteten Ergebnisse der Befragungen und Hochschulstatistiken sowie die Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge, die im Rahmen des institutionalisierten Austausches erarbeitet wurden, fließen in die Lehrberichte der Fakultäten sowie in die Selbstberichte der Studiengänge im Rahmen von Akkreditierungsverfahren ein.

Externe Qualitätssicherung

Die externe Qualitätssicherung wird im Wesentlichen über Akkreditierungsverfahren sowie hochschulübergreifende Befragungen und Rankings, die von externen Evaluierungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit dem Hochschulservice Qualitätsmanagement durchgeführt werden, sichergestellt.
Für die Koordination der Akkreditierungsverfahren und damit für die externe Qualitätssicherung der Studienprogramme ist an der FHWS eine zentrale Akkreditierungsstelle eingerichtet; als Stabsstelle ist sie dem Vizepräsidenten für Studium und Weiterbildung unterstellt. Sie arbeitet eng verzahnt mit der Stabsstelle Recht zusammen. Es besteht zudem eine enge Verknüpfung zum Ausschuss Lehrqualität, da in diesem Gremium die aktuellen Vorgaben für Akkreditierungsverfahren thematisiert und die Studiendekane über laufende Akkreditierungsverfahren unterrichtet werden.

QM-Regelkreis

Im Sinne eines QM-Regelkreises werden aus den gewonnenen Erkenntnissen der Akkreditierungsverfahren und internen Evaluationen konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Lehre und der studienrelevanten Prozesse abgeleitet; deren Umsetzung und Wirksamkeit werden wiederum im Rahmen der internen und externen Qualitätssicherungssysteme überprüft. Zur Erarbeitung von Musterstudien- und Prüfungsordnungen sowie der Erarbeitung der Allgemeinen Prüfungsordnung hat der Senat einen dauerhaften Arbeitskreis eingesetzt. In diesem werden die Kompetenzen der Hochschulleitung, des Senats, der Prüfungskommissionsvorsitzenden sowie der Stabstellen Recht und Akkreditierung gebündelt.

Prozessportal

Ergänzt wird das Qualitätssicherungssystem der FHWS um ein Prozessportal im Zuständigkeitsbereich des Hochschulservices Qualitätsmanagement (HSQM), welcher der Vizepräsidentin für Qualität und Hochschulentwicklung zugeordnet ist. Das Prozessportal bildet neben wesentlichen Prozessen im Bereich Studium und Lehre auch Prozesse in der Forschung und Hochschulverwaltung ab. Neben der Schaffung von Transparenz und eines schnellen Überblicks über hochschulrelevante Abläufe stellt das Prozessportal ein Hilfsmittel dar, um Prozesse verbessern und weiterentwickeln zu können.

Befragungen und Rankings

Ein wichtiger Baustein der Qualitätssicherung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) sind hochschulweite und hochschulübergreifende Befragungen sowie die Teilnahme an Rankings.

Im Rahmen des hochschulinternen Projektes BEST FIT werden folgende Befragungen regelmäßig durchgeführt:

  • Befragung zum Studienbeginn
  • Studienzufriedenheitsbefragung
  • Studienabbrecher Befragung: Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Befragung im Wintersemester 2016/2017 finden Sie hier.
  • Interne Absolventenbefragung

Zusätzlich beteiligt sich die Hochschule an folgenden Befragungen und Rankings: