Studierende der FHWS auf einer Wiese, c Jonas Kron

Herzlich willkommen an der FHWS!

Foto-Collage: Willkommen an der FHWS!
(Von links oben nach rechts unten: Prof. Dr.-Ing. Pascal Meißner, Prof. Dr.-Ing. Mercedes Herranz-Gracia, Prof. Dr.-Ing. Fabian Scheller, Prof. Dr. Marian Daun, Prof. Dr. Dorit Borrmann, Prof. Dipl.-Ing. Albert Dischinger)

Sieben neue Professorinnen und Professoren haben in diesem Wintersemester an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) ihren Dienst begonnen. Wir freuen uns sehr über die Neuberufenen und ihre Unterstützung in der Lehre und Forschung.

Wollen Sie mehr über unsere Neuberufenen erfahren und warum sie sich für die FHWS entschieden haben? Dann klicken Sie sich durch die jeweiligen Interviews.

Wir wünschen allen einen guten Start und ein gutes Ankommen an unserer Hochschule!


Neuberufene Professorinnen und Professoren an der FHWS

Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen

Prof. Dipl.-Ing. Albert Dischinger, Fachgebiet Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen

Profilfoto: Prof. Dipl.-Ing. Albert Dischinger
Foto: Gudrun Zierer

1. Bevor ich an die FHWS kam, war ich ...
... in fünf bayerischen Städten als Stadtplaner tätig.

2. Ich habe mich für die FHWS entschieden, weil ...
... ich es sehr schätze, dass Würzburg zentral in Europa liegt.

3. Neben meiner Tätigkeit als Professor begeistere ich mich für ...
... Zeichnungen, Hundepsychologie, Charakterschauspielerinnen, Haudegen und Ehrenmänner.

4. In meiner neuen Karriere als HAW‐Professor freue ich mich besonders auf ...
... die herrliche Unbekümmertheit der nachwachsenden Generationen.

5. Ich bin Professor weil ...
... ich sehr gerne erkläre.

6. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt und wie lautet Ihre Antwort darauf?
Sportreporter: „Herr Dischinger, wie gehen Sie in die zweite Lebenshalbzeit, weiter so offensiv? Und wie helfen Sie der Mannschaft wenn's mal nicht so läuft?"

Antwort: „Immer Vollgas trägt oft aus der Kurve. Wenn's mal nicht so läuft, dann hoffen wir auf Originale im Team, die einen Hintern in der Hose haben und dem Trainer auch mal ein Weizen über den Kopf kippen."

Sportreporter: „Vielen Dank!"
Antwort: „Gern geschehen"

Fakultät Elektrotechnik

Prof. Dr. Dorit Borrmann, Fachgebiet Mobile Robotik

Profilfoto Prof. Dr. Dorit Borrmann
Foto: Lakshminarasimhan Srinivasan

1. Bevor ich an die FHWS kam, war ich ...
... wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Julius‐Maximilians-Universität Würzburg. Als wissenschaftliche Koordinatorin des Studiengangs Satellite Technology habe ich Lehrveranstaltungen im Bereich der Programmierung, Regelungstechnik und Sensordatenverarbeitung gehalten und mit Studentinnen und Studenten an spannenden Forschungsprojekten gearbeitet. Zum Beispiel habe ich mich mit Robotern beschäftigt, die Lavahöhlen auf fernen Planeten erkunden sollen und dabei mit Laserscannern eine 3D‐Karte der erforschten Umgebung erzeugen.

2. Ich habe mich für die FHWS entschieden, weil ...
... ich dort die Möglichkeit habe, die Robotiker der Zukunft auszubilden. Robotik ist ein stark interdisziplinäres Fach und an der FHWS wurde mit dem Bachelor Robotik ein Studiengang geschaffen, der das widerspiegelt.

3. Neben meiner Tätigkeit als Professorin begeistere ich mich für ...
... Reisen, Natur, Sport und Musik, am liebsten verbinde ich alle vier miteinander.

4. In meiner neuen Karriere als HAW‐Professorin freue ich mich besonders auf ...
... wissbegierige Studentinnen und Studenten.

5. Ich bin Professorin weil ...
... ich so meinen Forschergeist ausleben kann. Ich mag es, neue Dinge zu entdecken und wissenschaftlich zu hinterfragen. Aber ein weiterer Punkt ist ebenso wichtig, sein Wissen und seine Erkenntnisse an andere weiterzugeben. Nur so ist wissenschaftlicher Fortschritt möglich.

Prof. Dr. Marian Daun, Fachgebiet Software Engineering

Profilfoto: Prof. Dr. Marian Daun
Foto: Marian Daun

1. Bevor ich an die FHWS kam, war ich ...
... an der Universität Duisburg-Essen tätig. Dort habe ich eine Forschungsgruppe zum Thema „Cyber-physische Systeme und Requirements Engineering“ geleitet und Lehrveranstaltungen rund um das Software Engineering angeboten.

2. Ich habe mich für die FHWS entschieden, weil …

  • ... die Fragestellung der Professur (Software Engineering für die Robotik) so viele spannende Zukunftsfragen aufwirft, an denen ich arbeiten möchte.
  • ... die FHWS hervorragende Bedingungen bietet, um meine bisherige angewandte Forschung in diesem Bereich zu vertiefen.
  • ... ich hier meine Arbeiten an einem modernen Lehrkonzept für die Software-Engineering-Ausbildung ausbauen kann.

3. In meiner neuen Karriere als HAW‐Professor freue ich mich besonders auf ...
... Studierende zu begeistern und ihnen dabei zu helfen, eine selbsttätige, eigenverantwortliche, praxisgeeignete Arbeits- und Denkweise zu entwickeln.

4. Ich bin Professor weil ...
... Lehre und Forschung unglaublich viel Spaß machen.

Prof. Dr. Mercedes Herranz García, Fachgebiet Elektrische Maschinen und Energiewandlung

Profilfoto: Prof. Dr. Mercedes Herranz García
Foto: Brinke, Forchheim

1. Bevor ich an die FHWS kam, war ich ...
... 17 Jahre lang in der Forschung und Entwicklung von elektrischen Maschinen an der RWTH Aachen und bei Bosch und Siemens beschäftigt. Vom kleinen Kfz-Lenkantrieb bis zum zehn Meter großen Windgenerator, von schweren Hochspannungsmotoren zum leichten Generator für elektrische Flugzeuge. Elektrische Maschinen begleiten mich schon mein halbes Leben.

2. Ich habe mich für die FHWS entschieden, weil ...
... für mich das Entwickeln im stillen Kämmerlein nicht mehr genug ist: Ich möchte weiter im Bereich der elektrischen Maschinen forschen, aber auch mein fachliches Wissen weitergeben. Die FHWS bietet für mich durch das Technologie-Transferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) und sein Einzugsgebiet mit zahlreichen Firmen, die elektrische Maschinen entwickeln, die perfekte Voraussetzung dazu. Franken ist dazu meine Wahlheimat, sodass alles gepasst hat.

3. Neben meiner Tätigkeit als Professorin begeistere ich mich für ...
... meine Familie (meinen Mann und unsere zwei Kinder Laura und Eric) und Musik.

4. In meiner neuen Karriere als HAW‐Professorin freue ich mich besonders auf ...
... die Studierenden und hoffe, dass mir einige nach Studienende erzählen, dass sie in der Industrie genau das anwenden, was sie in meiner Vorlesung gehört haben.

5. Ich bin Professorin weil ...
... ich mein fachliches Wissen gerne an junge Leute weitergebe und auch die „Motoren-Firmen“ in Franken mit fachlichem Nachwuchs und mit Forschungsergebnissen in gemeinsamen Projekten unterstützen möchte.

Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik

Prof. Dr.-Ing. Pascal Meißner, Fachgebiet Robotics and Artificial Intelligence – Artificial Cognitive Motion

Profilfoto: Prof. Dr.-Ing. Pascal Meißner
Foto: Nina Steiner, Janusch Fotodesign

1. Bevor ich an die FHWS kam, ...
... habe ich als Juniorprofessor in Großbritannien an der Universität Aberdeen die Robotik als neues Feld in Forschung und Lehre aufgebaut. Zuvor hatte ich an meiner Alma Mater, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), eine Nachwuchsforschungsgruppe gegründet und geleitet, die an intelligenten Industrierobotern forschte. Auch durfte ich dort bereits lehren, allerdings noch ausschließlich auf Deutsch.

2. Ich habe mich für die FHWS entschieden, weil ...
... mich die Vision hinter dem neu gegründeten Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und Robotik (CAIRO) sofort überzeugt hat. Starke künstliche Intelligenz erforschen zu wollen, ist ein durchaus ambitioniertes Vorhaben. Dass erhebliche Ressourcen dafür bereitgestellt werden, macht es glaubwürdig. Auch schien mir die Passung zwischen der Stelle und meiner bisherigen Erfahrung in Forschung und Lehre exzellent. Etwa soll der hiesige Master Artificial Intelligence vollständig auf Englisch gelehrt werden, was für mich – von einer britischen Uni kommend – keine große Umstellung bedeutet, sondern Lehre internationaler und damit für mich interessanter macht.

3. Neben meiner Tätigkeit als Professor begeistere ich mich für ...
... alles rund um das Thema Film. Erst als Studierender und später noch als Doktorand habe ich einige Jahre ehrenamtlich in einem studentischen Hörsaalkino mitgeholfen. Ich habe so ganz nebenbei nicht nur viel über mein Hobby Film und das Kinogeschäft gelernt, sondern auch sehr viel über Menschen und die Dynamiken in einer faktischen kleinen Firma, die selbst unser hobbymäßiger studentischer Kinobetrieb im Prinzip war. Letzteres hat mir über die Jahre auch in meiner Arbeit sehr geholfen. Ganz abgesehen davon, dass es einfach Spaß gemacht hat. Ich kann jeden Studierenden nur ermutigen, sich zu trauen und ein ehrenamtliches, studentisches Engagement, egal in welchem Bereich und in welcher Intensität, neben seinem Studium zumindest auszuprobieren.

4. In meiner neuen Karriere als HAW‐Professor freue ich mich besonders auf ...
In meiner neuen Karriere als HAW‐Professor freue ich mich besonders darauf, im Kompetenzzentrum CAIRO eine eigene Forschungsgruppe für Robotik und künstliche Intelligenz aufzubauen. Mit einem Team von bis zu einer Handvoll Mitarbeitern möchte ich Projekte mit Partnern aus Industrie und Forschung einwerben und bestreiten. Ziel ist es, in spätestens fünf Jahren durch unsere Ergebnisse in den einschlägigen internationalen Zeitschriften und Tagungen präsent zu sein. Auch freue ich mich sehr darauf, meine Erfahrung in Lehre und Betreuung von Studierenden im Master Artificial Intelligence, in der Informatik und auch fakultätsübergreifend einzubringen. Angesichts der überschaubaren Gruppengrößen und des eigenen Anspruchs, Hochschuldidaktik ernst zu nehmen, halte ich die HAW für den optimalen Rahmen, mich als Nachwuchsdozent weiterzuentwickeln.

5. Ich bin Professor weil ...
... ich das Glück hatte, in entscheidenden Momenten Leuten um mich zu haben, die mich bestärkt und unterstützt haben. Die rückblickend erstaunlichen Freiheiten und Verantwortung, die mir meine Mentoren gegeben haben, verschafften mir Gelegenheiten, mich an verschiedenen Karrierestationen selbstständig auszuprobieren und so festzustellen, dass mir Forschung und Lehre besonders liegen. Auch haben mich die Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung gereizt, die mir Professoren im Verlauf meiner akademischen Laufbahn immer wieder vorgelebt haben. Ich denke, eine Professur – ganz besonders in Deutschland – bietet die eher seltene Möglichkeit, eine gewisse Unabhängigkeit zu genießen, die man ansonsten nur in wenigen Berufen, etwa als Unternehmer, finden kann.

6. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt und wie lautet Ihre Antwort darauf?
Vielleicht diese, warum es mich gerade in die Robotik und künstliche Intelligenz (KI) verschlagen hat? Die Antwort ist wohl, dass ich irgendwann der Faszination der Zukunftsvisionen erlegen bin, die viele von uns mit diesen Technologien verbinden. Greifbare Alltagsanwendungen und Berufsaussichten waren jedenfalls vor 15 Jahren die Ausnahme, als ich mich als Informatikstudent erstmals ernsthaft mit diesen Themen befasste. Heute kann davon nicht mehr die Rede sein. Dennoch steckt die KI aus meiner Sicht noch in den Kinderschuhen, was die Nutzung für Roboter anbelangt. Im Kompetenzzentrum CAIRO soll uns das aber nicht davon abhalten, Robotik als angewandte Ingenieurwissenschaft anzugehen. Schließlich ist es den Flugpionieren der vorletzten Jahrhundertwende trotz unzureichender Technik und ohne umfassendes theoretisches Wissen bekanntlich auch gelungen, die ersten funktionierenden Flugzeuge zu bauen.

Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen

Prof. Dr.-Ing. Fabian Scheller, Fachgebiet Energie und Ressourceneffizienz

Profilfoto: Prof. Dr.-Ing. Fabian Scheller
Foto: Daniela Hütter Photodesign

1. Bevor ich an die FHWS kam, war ich ...
... Juniorprofessor für Energiewirtschaft und Energiesystemanalyse an der Technischen Universität von Dänemark (DTU). Ein besonderer Fokus meiner Forschungsarbeiten lag auf der interdisziplinären Verbindung von ingenieur‐ und sozialwissenschaftlichen Methoden zur Entscheidungsunterstützung. Die in den angewandten Forschungsprojekten entwickelten und erprobten Modelle und Methoden setzte ich außerdem als freier Berater bei öffentlichen und privatwirtschaftlichen Unternehmen im Rahmen von energiewirtschaftlichen Transformationsprojekten ein.

2. Ich habe mich für die FHWS entschieden, weil ...
... der Schwerpunkt Energie‐ und Ressourceneffizienz aus meiner Sicht ein entscheidender Baustein für die zukunftsfähige Ausrichtung von Kommunen und Unternehmen darstellt. Der Industriestandort Schweinfurt bietet dabei eine perfekte Ausgangslage, um innovative Effizienzpotenziale sektorübergreifend zu ermitteln und zu heben, welche bei guter Zusammenarbeit der verschiedensten Akteure z.B. auch zu Kostensenkungen bei der Energieversorgung von Haushalten führen. Weiterhin bieten die internationalen Beziehungen der Hochschule und der Unternehmen ein interessantes Umfeld.

3. Ich bin Professor weil ...
... ich jeden Tag mit Kollegen, Studenten und Praktikern aus aller Welt über gesellschaftlich relevante Themen diskutieren kann und dabei neue Erkenntnisse gewinnen und vermitteln darf. Mein Ziel ist es, Studierende für die Entwicklung von Lösungen für (inter)nationale Herausforderungen vorzubereiten. Daneben habe ich die Freiheit, an selbstgewählten Forschungsprojekten zu arbeiten, welche Fragestellungen zum Einsatz innovativer Technologien unter Berücksichtigung von sozialen Akzeptanzfragen beantworten.

Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften

Prof. Dr. Achim Wübker, Fachgebiet Mathematik