Zwei Studierende im Gespräch

Die Betrachter können in den Fotos die Konstruktionen in ihrer reinen Ästhetik wahrnehmen

19.12.2016 | Pressemeldung, FG
Architektur und Dokumentarisches im Bild: Johannes Kiefer fotografiert u.a. Kirchstühle, Kioske und ein Kernkraftwerk

Der Masterstudent Johannes Kiefer wählt für seine Aufnahmen gern die Zentralperspektive, nimmt Räume, Orte, Szenen in schwarz-weiß auf, um den Betrachtern die reine Ästhetik vermitteln zu können. Er verbindet in einer Kombination aus Geometrie, Perspektiven und Licht bauliche Zeugen der Vergangenheit bis hin zur modernen Architektur.

Als das Thema „Technologie im Bild“ auf dem Studienplan stand, entwickelte der Masterstudent Johannes Kiefer die Idee, Dachkonstruktionen von Kirchen in den Fokus zu stellen, sie faszinieren ihn. Für die Semesterarbeit kletterte er in die Dachstühle von neun unterfränkischen Kirchen, er möchte künftig auch weitere aufsuchen und aufnehmen.

Der gebürtige Würzburger hat sich neben dieser Fotoserie etlichen weiteren Bereichen fotografisch gewidmet – so u.a. architektonischen Gebäuden wie der historischen Frankenhalle in Würzburg oder dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Darüber hinaus gehören auch dokumentarische Fotografien zu seinem Repertoire, z.B. zu den Motiven Würzburger Ecken („Hood“), Kioske national und international („Klein, aber fein“) oder zu Spuren des Nationalsozialismus im Deutschland der Gegenwart („Was übrig bleibt“) - seine Aufnahmen sind in fünf Büchern publiziert worden.