Bibliothek Symbolbild

Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Russland

Zweites Double Degree Abkommen mit russischer Universität vorgelegt

Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) schafft für ihre Studierenden neue, attraktive Studienbedingungen durch den Erwerb eines Doppelabschlusses (sog. Double Degree) in Russland. Durch die Teilnahme an einem Doppelabschlussprogramm wird es den Studierenden ermöglicht, gleichzeitig zwei international anerkannte Bachelorabschlüsse innerhalb der Regelstudienzeit zu erwerben. Während eines mindestens einjährigen Aufenthaltes an der Partnerhochschule im Ausland werden neben fachlichen auch interkulturelle Kompetenzen erworben und insbesondere internationale Kontakte geknüpft. Neben den genannten Vorteilen ist mit dem Erwerb von zwei Abschlüssen u.a. ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil auf dem internationalen Arbeitsmarkt verbunden.

Mit der Universität für Management Technologie und Ökonomie (UMTE) in St. Petersburg schließt die Fakultät Wirtschaftswissenschaften bereits das zweite Double Degree Abkommen mit einer russischen Hochschule. Einerseits kommt sie damit der ständig steigenden Nachfrage auf Seiten ihrer Studierenden nach, andererseits schafft sie damit ein erweitertes Angebot, da die Double Degree Studienplätze an der Partnerhochschule Plekhanov International Business School in Moskau im kommenden Wintersemester bereits vollständig belegt sind. Mit der IBS Plekhanov verbindet die Fakultät eine über 20jährige vertrauensvolle Partnerschaft, auf deren Basis die Studierenden seit Jahren die Möglichkeit eines Doppelabschlusses haben.

Der Director International Relations an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Dr. Rainer Wehner konnte als Hauptverantwortlicher für Double Degree Abkommen anlässlich eines Festaktes der Universität für Management Technologie und Ökonomie (UMTE) in St. Petersburg, das von der russischen Seite unterzeichnete Double Degree Abkommen von Vize-Rektorin Svetlana Avdashkewich entgegennehmen. Nach rund zwei Jahren intensiver Verhandlungen unter Beteiligung der jeweiligen Fakultätsleitung und dem gegenseitigen Austausch von Studierenden und dem Lehrpersonal sind die Voraussetzungen geschaffen worden, um nun einen derartigen Vertrag zu schließen.

Der Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Professor Dr. Harald Bolsinger freut sich über den Erfolg der gemeinsamen Verhandlungen und macht die intensive Arbeit im Hintergrund transparent: „Der permanente Betreuungsaufwand durch Rechtsänderungen und Anpassungen im akademischen Alltag an beiden Hochschulen ist in jedem Fall lohnenswert für unsere Studierenden. Wir sind stolz auf die leistungsfähige Internationalisierungsinfrastruktur an der FHWS und unsere engagierten Lehrpersonen, deren hohes Knowhow diese Möglichkeiten erst eröffnet.“ Nur mit erfahrenen Aktivposten wie Dr. Rainer Wehner sei dieses Geschäft dauerhaft erfolgreich zu betreiben, der auch die Partnerhochschule in Moskau besuchte, um gemeinsam mit den dort Verantwortlichen Änderungen in den Curricula zu besprechen und notwendige Anpassungen vorzubereiten.