Blick in einen Flur am FHWS Standort Sanderheinrichsleitenweg in Würzburg

1. Treffen der Stipendiatengruppe der Konrad-Adenauer-Stiftung an der FHWS

24.10.2016 | Pressemeldung, FWiWi
Wenn sich Wirtschaftswissenschaften, Raumfahrttechnik, Geschichte, Theologie, Medizin und Journalismus begegnen

Auf Einladung des Dekans der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Professor Dr. Harald Bolsinger, begegneten sich Studierende unterschiedlicher Nationen und Disziplinen der Universität Würzburg und der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Zusammen mit Peter Benninghoff-Luehl, der als Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung das Treffen mitgestaltete, diskutierte die Gruppe u.a. die Wirtschaftsverfassung Bayerns.

Die akademische Vielfalt wurde sichtbar durch gemeinsame Gespräche von Bachelor-, Master- und Promotionsstudierenden aus den Fachbereichen Wirtschaft, Geschichte und Kirchengeschichte, Medizin, Raumfahrttechnik, Kirchen- und Instrumentalmusik, Jura, Werkstoffwissenschaften, Moraltheologie und Germanistik. „In kaum einem anderen Kontext kommen Studierende so unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, um sich aktiv gemeinsam über Grundfragen der Gesellschaft und die Fundamente der Sozialen Marktwirtschaft auszutauschen und den Blick über den Tellerrand zu wagen.“, betont der Stipendiaten-Gruppensprecher Moritz Wozar, Masterstudent der Funktionswerkstoffe an der Universität Würzburg.

Die Begabtenförderung verschiedener Stiftungen ermöglicht Studierenden, vom Studienbeginn an neben finanzieller Unterstützung durch ideelle Förderung gezielt intellektuelle Vielfalt zu entwickeln. An der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der FHWS stehen konkrete Ansprechpartner von drei Begabtenförderungswerken zur Verfügung. Gesellschaftspolitisches Engagement gepaart mit überdurchschnittlichen Studienleistungen sind Voraussetzung zur Aufnahme in die Begabtenförderung. Bewerbungen können bereits nach einem für die Hochschule qualifizierenden Abschluss erfolgen. Die zahlreichen Erstsemester der Fakultät Wirtschaftswissenschaften wurden Anfang Oktober bei ihrer Begrüßung (Begrüßung) zu Bewerbungsmöglichkeiten auf die verfügbaren Stipendien an der FHWS hingewiesen. „Die Förderung disziplinübergreifenden Denkens und die Überwindung intellektueller Fachgrenzen sind eine wesentliche Aufgabe akademischer Bildung.“, unterstreicht Bolsinger als neuer Würzburger Vertrauensdozent der Konrad-Adenauer-Stiftung den Sinn der Arbeit und ermutigt zu Bewerbungen auf Stipendien der vielfältigen Stiftungslandschaft in Deutschland.