Zwei Studierende im Gespräch

Architektur-Studierende besichtigten in Bulgarien vor allem Architektur der Sozialistischen Moderne

21.06.2016 | Pressemeldung, FAB
Auf dem Programm standen u.a. die Städte Plovdiv, Lovec und Sofia sowie das Buzludzha-Denkmal im Balkangebirge

16 Studierende aus dem sechsten Studiensemester Architektur reisten unter Leitung von Professor Karl Zankl für sieben Tage nach Bulgarien. Dort studierten sie die noch sehr gut erhaltene und sehr ausgeprägte Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Gebäuden aus den 50er bis 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, der Zeit der Sozialistischen Moderne. Sie besichtigten u.a. die Städte Plovdiv und Veliko Tarnovo, das Stadttheater in Sliven und das Buzludzha-Denkmal im Balkangebirge. In der Stadt Lovec wurden die Studierenden von der Bürgermeisterin Kornelia Marinova empfangen, der Leiter der Stadtplanungsbehörde führte sie durch die Stadt.

Eingeladen wurden sie als Gäste an der Architekturfakultät der Universität Sofia, UACEG. Dort erhielten sie von den Professoren George Stanishev und Yasen Kyosev Vorlesungen zur städtebaulichen Entwicklung von Sofia. Die Professorin Milena Nanova referierte über den Wohnungsbau in Sofia seit der Nachkriegszeit.

Während des Aufenthaltes in Sofia konnten die angehenden Architekten auch die Deutsche Botschaft, das ehemalige Gebäude der Vertretung der DDR aus den 70er Jahren, besichtigen. Der Botschafter hatte die Gruppe zum Fußballspiel Deutschland / Polen eingeladen.