Haupteingang des Campus 1 am FHWS Standort in Schweinfurt

Australische Professorin als fester Bestandteil in der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften

Baker bietet für die Studierenden die Themen „Therapeutic Songwriting“ und „Musiktherapie bei Schädelhirntrauma“ an

Im Juni 2015 gab Professorin Dr. Felicity Baker von The University of Melbourne, Australien, mehrere internationale Lehrbeiträge an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Baker ist seit 2008 regelmäßig Lehrende an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften zu den Themen „Therapeutic Songwriting“ und „Musiktherapie bei Schädelhirntrauma“ (TBI) im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit, im Masterstudiengang Musiktherapie und in Weiterbildungskursen des Campus Weiterbildung. In beiden Themen ist Baker weltweit führend. Therapeutisches Songwriting ist in Australien und den USA weit entwickelt. Hier werden von Patienten und Therapeut gemeinsam Pop- und Rock-Songs neu getextet oder neu geschrieben. Ziele sind das Benennen und Bearbeiten von aktuellen psychischen Krisen der Betroffenen, die Steigerung des Selbstwerterlebens durch das eigene Schaffen eines Songs sowie viele weitere Ziele entsprechend der jeweiligen Erkrankungen und Beeinträchtigungen.

Die Methoden des Therapeutischen Songwritings werden immer wichtiger im Zuge eines kulturellen Wandels, in dem Kinder- und Volkslieder eine immer geringere Rolle im Alltag spielen und diese somit für die zukünftige therapeutische Arbeit als Voraussetzung nicht mehr zur Verfügung stehen. Umfangreiche Forschung und Entwicklung legte Baker zum Therapeutischen Songwriting vor, die von den Studierenden aufgenommen und geübt wurden. Im Bereich Schädelhirntrauma (z.B. nach Unfall) hat Baker eine Methode zum Spracherwerb dieser Patienten mit Musiktherapie entwickelt und geprüft, welche die Studierenden des Masters Musiktherapie bei ihr lernen.

Darüber hinaus wurden gemeinsame Forschungsprojekte zwischen der University of Melbourne und der FHWS geplant (z.B. zum Therapeutischen Songwriting bei Demenz).