Studentinnen im Gespräch

Bundesweiter „Qualitätspakt Lehre“: Die FHWS hat sich für die zweite Förderperiode bis 2020 qualifiziert

Finanzierung unterstützt Hochschulen bei Umsetzung von neuen Ideen und Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre

Um bestmögliche Studienbedingungen bereithalten zu können, hat das Bundesbildungsministerium eine zweite Förderphase im Bereich „Qualitätspakt Lehre“ eingeleitet: Im Zeitraum von 2016 bis 2020 erhalten 156 Hochschulen 820 Millionen Euro Fördermittel – unter ihnen auch die Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Zum Hintergrund: Um den aktuell rund 2,7 Millionen Studierenden optimale Studienbedingungen zu bieten und ihnen einen erfolgreichen Abschluss zu ermöglichen, hatten Bund und Länder im Jahr 2010 den „Qualitätspakt Lehre“ ins Leben gerufen. Dieser startet nun in seine zweite Phase, um begonnene, erfolgreiche Angebote und Pilot-Maßnahmen zu verstetigen. „Mit dem Qualitätspakt Lehre wurden bisher bereits 3.000 Stellen geschaffen und innovative Betreuungskonzepte umgesetzt“, so Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Exzellente Hochschulen zeichnen sich durch Exzellenz in Lehre und Forschung aus. Ich beglückwünsche die Hochschulen, die im Rahmen des Qualitätspakts Lehre im Zeitraum 2016 bis 2020 zusätzliche Mittel erhalten und diese zugunsten der Studierenden nutzen können. Nur sehr gute Lehre ermöglicht ein sehr hohes Leistungsniveau der Absolventinnen und Absolventen, und daran arbeiten wir in Bayern weiter.“

Ab September 2016 fördern Bund und Länder die Fortsetzungsanträge auf Grundlage einer erfolgreichen Zwischenbegutachtung der bisher geförderten Maßnahmen. Antragsberechtigt waren die 186 Hochschulen aus den Bundesländern, die bereits in der ersten Förderperiode erfolgreich waren und seit 2012 gefördert werden. 180 Hochschulen haben einen Fortsetzungsantrag für 155 Einzelvorhaben sowie 19 Verbundvorhaben gestellt. Von ihnen wurden 156 Hochschulen zur Förderung ausgewählt. Insgesamt stellt der Bund für den „Qualitätspakt Lehre“ zwischen 2011 und 2020 rund zwei Milliarden Euro bereit.

In Bayern werden neun Universitäten, neun Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie vier Kunst- und Musikhochschulen gefördert:

o Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Aschaffenburg

o Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

o Technische Hochschule Deggendorf

o Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

o Akademie der Bildenden Künste München

o Hochschule für angewandte Wissenschaften München

o Ludwig-Maximilians-Universität München

o Technische Universität München

o Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

o Hochschule für Musik Nürnberg

o Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

o Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

o Hochschule für Musik Würzburg

o Julius-Maximilians-Universität Würzburg

An der FHWS werden seit dem Förderbeginn fünf Teilprojekte realisiert, die an verschiedenen Zeitpunkten des Studiums ansetzen:

o Das Eingangs-Assessment ist eine Online-Selbsteinschätzungshilfe für Studienbewerber.

o Die „Projektorientierte Studieneingangsphase“ wendet sich an Erstsemester, die wissenschaftlich angeleitet eine praxisbezogene und industrienahe Aufgabenstellung bearbeiten.

o Der Ansatz der Kleingruppentutorien und Internationalisierung ermöglicht insbesondere in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) eine Unterstützung in kleinen Lerneinheiten; zudem werden Sprachkurse in deutscher und englischer Sprache sowie interkulturelles Training angeboten.

o Der „Living Case“ „LearnFab“ begleitet und unterstützt Studierende bei der Gründung und dem Betrieb eines realen Unternehmens.

o Die „Zentralstelle für Qualitätssicherung und Wissenstransfer“ übernimmt die Begleitung, Vernetzung und Evaluation der Teilprojekte als übergreifende Stelle innerhalb des BEST-FIT Projektes.

Weitere Informationen unter BEST FIT und Qualitaetspakt Lehre.