Eine Gruppe FHWS-Angehöriger aus der Vogelperspektive

Chinesische Elite-Bachelorstudierende besuchten das Institut für Medizintechnik in Schweinfurt

Ziel: Aufbau von gemeinsamen internationalen Aktivitäten

Eine Gruppe von 27 herausragenden Bachelor-Studierenden verschiedener technischer Fakultäten der chinesischen Elite-Universität Dalian University of Technology in Dalian, China, besuchten das Institut für Medizintechnik Schweinfurt (IMeS) und die Fakultät Elektrotechnik. Ziel des Treffens unter der chinesischen Leitung von Professor Dr. Zhenyu Wu, Vizedekan der School of Innovation and Experiment, der Dozentin Frau Cuili Yao und der Leiterin des internationalen Auslandsamtes der Universität Frau Yuedan Wang war das gegenseitige Kennenlernen zum Aufbau von gemeinsamen zukünftigen internationalen Innovationsaktivitäten.

Vizepräsident Professor Dr. Jürgen Hartmann begrüßte die Gäste im Namen der Hochschulleitung und führte in einem Übersichtsvortrag in die Forschungsstrukturen, Institute und internationalen Aktivitäten der FHWS ein.

Der Leiter der IMeS Professor Dr. Walter Kullmann, präsentierte zusammen mit den Mitarbeitern Ying Zhao und Sergej Wiegand die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Medizintechnik Schweinfurt und die Projektentwicklungen in Kooperation mit der Industrie. Themenschwerpunkte waren die Frühdiagnostik und Therapie von Hautkrebs, Atemgasdiagnostik, kardiovaskuläre Diagnostik, Heimvisite und Telekommunikationssysteme im Bereich der Telemedizin sowie die Entwicklung von Mensch-Maschine-Schnittstellen für schwerstbehinderte und gelähmte Patienten, z.B. gestengesteuerte Rollstühle und augengesteuerte Kommunikationssysteme.

Professor Dr. Markus Zink präsentierte die Einrichtungen des Hochspannungslabors im Schweinfurter FHWS-Institut für Energie- und Hochspannungstechnik.

Die chinesischen Gäste zeigten sich beeindruckt von den verschiedenartigen Entwicklungen und von den Kooperationsmöglichkeiten mit der Industrie. Es wurde vereinbart, über zukünftige Möglichkeiten der deutsch-chinesischen Kooperation zu diskutieren.

Nach dem Ende der fachbezogenen Gespräche in den Instituten in Schweinfurt führte die Schauspielerin und Gästeführerin Sylvia Angelika Oelwein die chinesischen Gäste auf einem Rundgang durch die Würzburger Innenstadt mit Einblicken in die Baustile der Residenz und der Würzburger Kirchenkunst von der Romanik über die Gotik, Spätgotik und Barock bis hin zum Klassizismus. Mit dem Vortrag eines mittelhochdeutschen Gedichtes des Minnesängers Walther von der Vogelweide im Lusamgärtchen schloss der Besuch in Schweinfurt und Würzburg ab. Die Delegation setzte ihre Europareise mit Besuchen am Karlsruhe Institute of Technology (KIT), an der RWTH Aachen und der TU Delft in Holland fort.