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Das erste Semester des neuen Zertifikatslehrgangs „Qualifizierter Medizinpraktiker/Qualifizierte Medizinpraktikerin" startet an der FHWS

06.10.2015 | Pressemeldung, FAS
In drei Semestern qualifizieren sich Gesundheits- und Krankenpfleger der Bereiche Anästhesie und Intensivmedizin weiter

Zum ersten Semester des neu konzipierten berufsbegleitenden Zertifikatslehrgangs „Qualifizierter Medizinpraktiker“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt in Zusammenarbeit mit der Herz- und Gefäß-Klinik GmbH Bad Neustadt/Saale starten zum WS 2015/16 zehn Teilnehmer. Ihr Ziel ist es, sich auf akademischem Niveau fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln, und delegierte ärztliche Aufgaben verantwortungsvoll und selbstständig durchzuführen. Der Zertifikatslehrgang für Gesundheits- und Krankenpfleger mit Fachweiterbildung zur Anästhesie bzw. zur Intensivmedizin umfasst drei Semester.

Der Ruf nach neuen Versorgungsstrukturen für immer älter werdende, häufig multimorbide Patienten wird immer lauter, anspruchsvolle Klinik-Kunden erwarten den Einsatz neuester technischer wie medizinischer Behandlungsmethoden. Die gehobene, „bedarfsgerechte akut- und intensivmedizinische Versorgung ist ohne den Einsatz speziell weitergebildeter Pflegekräfte nicht mehr möglich“, so Professorin Dr. Sibylle Wollenschläger von der FHWS und Chefarzt Dr. med. Michael Dinkel von der Herz- und Gefäß-Klinik GmbH Bad Neustadt / Saale bei der Begrüßung der Studierenden.

Das Studienangebot findet berufsbegleitend an einzelnen Studientagen, in Blockveranstaltungen und an Wochenenden an der Hochschule in Würzburg und in der HGK Bad Neustadt statt. Die Teilnehmer absolvieren eine anerkannte akademische Weiterbildung, die ihnen Grundlagenwissen für Führungsaufgaben vermittelt und ihr Fachwissen in der Intensiv- und Notfallmedizin vertieft. Parallel dazu wird die Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse im klinischen Alltag und in vielfältigen Einsatzgebieten trainiert.

Durch den Einsatz praxisorientierter, moderner Lehrmethoden wie z.B. dem Simulatortraining ist sichergestellt, dass die Absolventen eine hochqualifizierte Patientenversorgung durchführen können und dass sie ärztlich delegierte Tätigkeiten kompetent und sicher ausüben können. Der erfolgreiche Abschluss vermittelt darüber hinaus spezielle Fachqualifikationen und Fachzertifizierungen in der Notfallversorgung, der Schmerztherapie, für die Tätigkeit als Qualitätsmanagements-Beauftragter bzw. -coach und als Medizinproduktebeauftragter. Es ist möglich, Einzelmodule zu belegen.

Der Studienaufbau erfolgt in vier Modulen: die Vermittlung von Basiskompetenzen im Bereich der Führung und Organisation, die medizinischen Basiskompetenzen und Notfallversorgung, die Basis- und vertiefte Kompetenzen in der Intensivmedizin sowie das wissenschaftlichen Arbeiten.

Weitere Informationen und Flyer unter Zertifikatslehrgang_qualifizierter_Medizinpraktiker.