Röntgen Gedächtnisstätte am FHWS Standort Röntgenring in Würzburg

Das FHWS-Institut für Energie- und Hochspannungstechnik erhält 1,1 Millionen Euro vom Bund

Interdisziplinäres Energiewendeprojekt erhöht Transportfähigkeit kritisch belasteter Hochspannungskomponenten

Mit der Energiewende verfolgt Deutschland das ehrgeizige Ziel, die Stromversorgung zunehmend zu dezentralisieren und vor allem Windenergie aus dem Norden zu nutzen. Durch die Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ sollen die damit verbundenen technologischen Hürden überwunden werden. Das Institut für Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) übernimmt in diesem Rahmen die Leitung eines zentralen Verbundvorhabens zur Erhöhung der Transportfähigkeit kritisch belasteter Hochspannungskomponenten (TransHK), das vom Bund mit 1,3 Millionen Euro gefördert wird. Hiervon gehen in den nächsten vier Jahren mehr als 1,1 Millionen Euro in die Arbeiten des IEHT.

Das Projekt dient dazu, die elektrischen und thermischen Belastungen existierender und neuer Energieübertragungsstrecken zu steigern, um möglichst große Leistungen mit einer möglichst geringen Anzahl von Übertragungsstrecken transportieren zu können. Im Verbundprojekt arbeiten die Professoren Küchler, Paulus und Zink aus den Fakultäten Elektrotechnik und Maschinenbau in den FHWS-Laboren für Hochspannungstechnik, für Wärmetechnik sowie für Dielektrische Diagnostik und Simulation interdisziplinär und eng mit dem technologischen Weltmarktführer für Hochspannungsdurchführungen, der HSP Hochspannungsgeräte GmbH in Troisdorf bei Köln zusammen.