Der Rundbau - Erkennungsmerkmal des Campus 1 am FHWS Standort in Schweinfurt

Das FHWS-Institut für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement qualifiziert Rettungskräfte

Besuch des Innenministers Joachim Herrmann: Forschungsvorhaben zum G-7-Gipfel sowie zu Flüchtlingen

IREM, das Institut für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement der Hochschule Würzburg-Schweinfurt mit Sitz in Schwabach, erhielt Besuch von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Dieser folgte der Einladung der Hochschule sowie des Landtagsmitgliedes Karl Freller, die sowohl im Institut, als auch im Innenministerium inhaltliche Übereinstimmungen und optimale Ergänzungsmöglichkeiten sehen.

IREM-Leiter und Hochschulprofessor Dr. Peter Bradl erläuterte bei einem Rundgang die Tätigkeitsfelder: Zentraler Bestandteil bilde derzeit die qualifizierte Beschulung von Rettungskräften z.B. bei simulierten Übungseinsätzen. Als aktuelles Forschungsvorhaben stellte er den G-7-Gipfel vor: In den kommenden zwei Jahren beabsichtige er, gemeinsam mit den Institutsmitgliedern den umfangreich angelegten Einsatz verschiedener Rettungs- und Sicherheitskräfte zu analysieren, um die Ergebnisse und Schlussfolgerungen als Basis in der Umsetzung von weiteren Großeinsätzen berücksichtigen zu können.

Darüber hinaus sei der Einsatz von Rettungskräften auch im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingslage in Europa relevant: Hier sieht Bradl erheblichen Bedarf professionell mit ungebundenen, nicht immer optimal organisierten freiwilligen Helfern umzugehen und diese in die Strukturen zu integrieren: Bei der Entwicklung eines Handlungs-Leitfadens könne das Institut fachliche Unterstützung einfließen lassen.

Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der FHWS, ergänzte, dass ab dem kommenden Sommersemester 2016 ein Master-Studium „International Social Work with Refugees and Migrants““ an der Hochschule angeboten werde. Joachim Herrmann lobte das IREM und sicherte zu, sich in der Staatsregierung für eine finanzielle Förderung zu engagieren: „Hier beschäftigt man sich mit Hochschulkompetenz mit der Katastrophenschutz- und Daseinsvorsorge. Das Institut kann hier mit seiner Forschung und Technologieentwicklung sowie seiner gezielten Aus- und Weiterbildung einen wertvollen Beitrag leisten.“

Weitere Informationen unter IREM.