Studentinnen im Gespräch

Das Projekt „OrCa“ überzeugt: Orientierungshilfe für Studieninteressierte in einem MINT-Projekt-Camp

Verbesserung der Rahmenbedingungen für erfolgreichen MINT-Abschluss – FHWS und Alexander-von-Humboldt Gymnasium erhalten Förderurkunde

Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt überzeugte mit ihrem Projekt „OrCa“ („Orientierungshilfe für Studieninteressierte in einem MINT-Projekt-Camp“) und erhielt die Förderurkunde im Rahmen von „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“. Vier weitere Projekte an Universitäten sowie neun an Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurden mit der Förderung gewürdigt mit einer Gesamtsumme von rund 1,7 Millionen Euro. Diese Entscheidung gaben Staatssekretär Bernd Sibler und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände (bayme vbm), in München bekannt.

Die Projektpartner von „OrCa“, die FHWS und das Schweinfurter Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, entwickeln gemeinsam ein projektorientiertes Orientierungsverfahren für Studieninteressierte in der Vorphase eines MINT-Studiengangs und prüfen es in der Anwendung: Die Studieninteressierten bearbeiten über mehrere Tage eine reale Aufgabe aus dem beruflichen Umfeld und erhalten Informationen, die sich mit dem Studium, den angebotenen MINT-Studiengängen und deren Anforderungen an die Studierenden auseinandersetzen. Ein wesentliches Element ist die Ermittlung des Kompetenzprofils von jedem Teilnehmer, so dass die Studieninteressierten (Abiturienten, Techniker, Meister, Berufserfahrene) nach der Projektbearbeitung ihre individuelle Studierfähigkeit und Facheignung für das angestrebte Studienfach selbst einschätzen können.

Wissenschaftsstaatssekretär Sibler betonte, dass in Zeiten einer großen Nachfrage nach MINT-Arbeitskräften (Mathematik, Informatik, Informatik, Naturwissenschaften) sich die Staatsregierung zum Ziel gesetzt habe, zukunftsträchtige Branchen mit noch mehr qualifizierten Fachkräften zu versorgen. Dies könne geschehen durch eine Weiterentwicklung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Studienabschluss.

Die vierzehn ausgewählten Projekte setzen Schwerpunkte: Bertram Brossardt: „Um den bestehenden Fachkräfteengpässen im MINT-Bereich entgegenzuwirken, brauchen wir Projekte wie ‚MINTerAKTIV‘. Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Bayern.“