Zwei Studierende im Gespräch

Das Technologietransferzentrum Elektromobilität und Zentrum für Telemedizin sind neue Leitprojekte

18.12.2015 | Pressemeldung
Der Rat der Region fördert und verstetigt die ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Der „Rat der Region“ hat zwei weitere strategische Leitprojekte definiert, anhand derer Unterfranken im landes- und bundesweiten Wettbewerb der Regionen überzeugen kann: das Technologietransferzentrum Elektromobilität in Bad Neustadt sowie das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen. Mit der Aufnahme beider Institutionen in den Leitprojekt-Kanon bekräftigte das Gremium den regionalen Schulterschluss, sich nachhaltig für die Realisierung und Verstetigung ausgewählter Forschungs- und Entwicklungsprojekte einzusetzen.

Das Technologietransferzentrum Elektromobilität, ein Institut der Hochschule Würzburg-Schweinfurt mit 35 Mitarbeitern, hat seit dem Jahr 2012 rund zwanzig Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Leistungselektronik und Batteriemanagement, elektrische Antriebe und Maschinen, intelligente Netze sowie Systemtechnik realisiert. Im Fokus steht der Anwendungsbezug, der durch vielfältige Kooperationen mit hiesigen Industrieunternehmen gewährleistet wird und der die Schaffung von bislang 250 neuen Arbeitsplätzen rund um das Thema Elektromobilität nach sich zog.

Die Entwicklung und Anwendung telemedizinischer Ansätze zur Verbesserung der Patientenversorgung hat sich das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen auf die Fahnen geschrieben, an dem die Hochschule Würzburg-Schweinfurt Weiterbildungslehrgänge anbietet. Seit dessen Gründung im Jahr 2012 wurden 23 Projekte realisiert, über 100.000 Patienten konnte geholfen werden. Mit einem engmaschigen Partnernetzwerk sollen am Zentrum über das Jahr 2020 hinaus Technologien und Dienstleistungen entwickelt und damit die medizinische Infrastruktur im ländlichen Raum weiter optimiert werden.

„Unser zentrales Anliegen ist es, unter dem Dach der Region Mainfranken GmbH eine gesamtregionale Positionierungsstrategie zu entwickeln, welche es ermöglicht, vorhandene Forschungs- und Entwicklungskompetenzen weiter auszubauen, Schwächen des Forschungsstandorts zu beheben, Lücken im regionalen Netzwerk zu schließen und dadurch die Innovationskraft Mainfrankens zu erhöhen“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Vorsitzender der Regionalentwicklungsgesellschaft Region Mainfranken GmbH. „Das heute ausgesprochene regionale Bekenntnis zum Technologietransferzentrum Elektromobilität und zum Zentrum für Telemedizin soll nun entscheidend dazu beitragen, dass beide bereits erfolgreich angelaufenen Projekte mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayern verstetigt werden, um damit auch dauerhafte Schubkraft in der ganzen Region entfachen zu können.“

Weitere Informationen unter TechnologieTransferzentrum Elektromobilität, Zentrum für Telemedizin und Rat der Region.