FHWS Standort Münzstraße 19 in Würzburg

Das Ziel der Internationalisierung ist die Entwicklung einer weltoffenen Orientierung der Studierenden

Die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften hat ein verbindliches Strategiepapier erstellt

Als zweite von zehn Fakultäten hat sich die Fakultät Angewandten Sozialwissenschaften mit ihrem Strategiepapier der Internationalisierung verpflichtet. Ihren Fokus richtet sie insbesondere auf die Bereiche der Mobilität, der Lehre, der Infrastruktur sowie der Forschung: In diesen Bereichen möchte sie ihre interkulturellen Kompetenzen einerseits und ihre internationale Ausrichtung andererseits als zentrale und unabdingbare Bestandteile des Studiums weiter vertiefen und ausweiten.

Englischsprachige Literatur sowie international ausgerichtete Abschlussarbeiten seien bereits fester Bestandteil geworden; nun, so der Dekan Professor Dr. Ralf Roßkopf, würden beispielsweise schrittweise Studienbereiche auch in englischer Sprache angeboten, die internationalen Partnerschaften kontinuierlich ausgebaut oder Lehrvorträge weltweit übertragen. Alle Funktionsträger der Fakultät, so die Prodekanin und Auslandsbeauftragte Professorin Dr. Angelika Weber, gewährleisten künftig, die Inhalte des Strategiepapiers in ihren jeweiligen Vorhaben verbindlich umzusetzen.

Studiendekan Professor Dr. Ralph Amthor sieht für die Fakultät die klare Notwendigkeit, die Internationalisierung als einen Schwerpunkt aufzunehmen, die interkulturelle Kompetenz zu intensivieren sowie deutlich mehr Studierende mit Migrationshintergrund aufzunehmen. Darüber hinaus sei die verstärkte internationale Ausrichtung der Forschungsaktivitäten dringend erforderlich; die Fakultät sorge hier z. B. für den Zugang zu internationalen Datenbanken und die Bereitstellung von Informationen über internationale Fördermöglichkeiten im Bereich der Forschung.

Professor Gunter Adams sieht mit seinem Fokus auf den Praxisbezug zwei Schlüsselprobleme – die Ungleichheit sowie die Friedensfrage. Der „Campus Community Dialogue“ der Fakultät entwickle auch insoweit Strategien zur institutionalisierten Vernetzung und zum Austausch von Wissenschaft und Lehre sowie von Praxis und Gemeinwesen.

FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner begrüßte das Strategiepapier: Mit der Kernpunkt-Definierung seitens der Fakultät sei die Hochschule einen entscheidenden Schritt vorangekommen, um das im Leitbild der FHWS erklärte Ziel einer verstärkten internationalen Ausrichtung umzusetzen. Servicestellen wie der Hochschulservice Internationales und das Engagement der Auslandsbeauftragten in den zehn Fakultäten halten ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot vor. Weltweite Beziehungen und Kooperationen in Forschung und Lehre werden stetig erweitert. Der FHWS i-Campus ermöglicht ausländischen Studierenden die Möglichkeit, Studiengänge in deutscher wie englischer Sprache aufzunehmen („Twin Bachelor Degree“).