Studierende vor dem Haupteingang der FHWS in Schweinfurt

Die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften lud Studierende ein zum Weltsozialarbeitstag

22.03.2016 | Pressemeldung, FAS
Start des Sommersemesters mit Informationen, Vorträgen und syrischem Laien-Schauspiel „Syria. Love under fight“

Die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt lud alle Studierenden ein zum Weltsozialarbeitstag am 15. März. Unter dem diesjährigen Motto „Gesellschaften prosperieren, wenn die Würde und die Rechte aller Völker respektiert werden“, ruft die Initiative „International Federation of Social Workers“ mit ihrem Aktionstag zu internationaler Solidarität auf, um „gemeinsame Botschaften an die Regierungen, regionalen Gremien und in unseren Gemeinden zu bringen“.

Im Anschluss an die Begrüßung durch die Dekanin Professorin Dr. Dagmar Unz führte Vizepräsident Professor Dr. Ralf Roßkopf ein in die Bedeutung des World Social Work Days. Welche Rolle und Wertigkeit Aufnahmen auf die Betrachter haben können, zeigte Professor Dr. Alexander Godulla in einem Vortrag mit zahlreichen Fotos aus World Press Photo-Ausstellungen auf, u.a. mit Szenen aus Serbien 2015, Kabul 2010 oder Beirut 2006. Bilder beeinflussten in hohem Maße die Menschen, andere Momentaufnahmen ließen sich nur durch entsprechende Textzugaben in einen Kontext bringen, die Probleme von Authentizität und Manipulation aufwiesen.

Nach ihrem Auftritt im Rahmen der Menschenrechtswoche im Dezember 2015 trat zum zweiten Mal die syrische Laienspielgruppe aus Greußenheim unter der Leitung von Sigute Wosch auf mit ihrem multimedialen Stück „Syria. Love under fight“ auf. Mit Aufnahmen, syrischer Musik und einer Darstellung des aktuellen Lebens in Syrien führten die Flüchtlinge als Schauspieler die Studierenden der Masterstudiengänge ein in die Bandbreite an Herausforderungen, denen sich die syrische Bevölkerung in ihrem Heimatland ausgesetzt sieht.

Parallel zum Weltsozialarbeitstag begannen erstmals die beiden Masterstudiengänge - zum einen der „Master Soziale Arbeit“ sowie zum anderen der anwendungsbezogene, konsekutive Masterstudiengang „International Social Work with Refugees and Migrants“ mit zwanzig in- wie ausländischen Studierenden: Er richtet sich an Studieninteressierte, die einen Beitrag leisten wollen, um auf der einen Seite im nationalen Kontext die zugewanderten Flüchtlinge und Migranten zu unterstützen und zu befähigen sowie ihre Integration in die Aufnahmegesellschaft bzw. die interkulturelle Öffnung der Regeldienste und Verwaltung zu fördern und auf der anderen Seite im europäischen und internationalen Zusammenhang die Betreuung von Flüchtlingen in Hot-Spot-Asylzentren der Europäischen Union oder Flüchtlingslagern des UNHCR in Herkunfts- und Transitregionen zu übernehmen und zu organisieren.

Weitere Informationen unter Master Soziale Arbeit sowie International Social Work with Refugees and Migrants.