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Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften intensiviert ihre Kontakte zu Hochschulen in der Ukraine

25.07.2017 | Pressemeldung, FWiWi
Partnergespräche zu den Themen Mobilität und Forschung mit der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Handel aus Kiew gehen in die zweite Runde

Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften sieht sich in den letzten Semestern mit einer ständig wachsenden Nachfrage nach Studien- oder Praktikumsplätzen im Ausland konfrontiert. Insbesondere rücken auch die Länder Osteuropas, wie Rumänien, Polen, Tschechien oder die Ukraine immer mehr in den Fokus des studentischen Interesses. Vor diesem Hintergrund hat die Fakultät Wirtschaftswissenschaften (WiWi) im letzten Jahr zwei Partnerschaftsabkommen mit ausgewählten Hochschulen aus der Ukraine geschlossen.

So konnte auf Empfehlung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im letzten Jahr ein erster Kontakt zur Staatlichen Universität für Wirtschaft und Handel in Kiew hergestellt werden. Dr. Rainer Wehner, verantwortlich für Osteuropäische Hochschulen, konnte während eines Messeaufenthaltes in Kiew die Hochschule besuchen und im Rahmen einer Diskussion mit Kollegen und Studierenden einen ersten Eindruck von der Hochschule gewinnen. Die Hochschule liegt sehr zentral und ist mit einer Reihe von englischsprachigen Lehrveranstaltungen international gut aufgestellt. Insbesondere betont Wehner das Engagement einzelner Kollegen, die wesentlichen Anteil an einer Internationalisierungsstrategie haben.

In diesem Zusammenhang konnte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften Professorin Dr. Bannikova von der Partnerhochschule aus Kiew in Würzburg begrüßen und das weitere Vorgehen im Hinblick auf den Austausch von Studierenden und Kollegen verhandeln. Dabei stellte sich heraus, dass sich die überwiegende Mehrzahl der ukrainischen Studierenden einen Aufenthalt in Deutschland nur schwer leisten können, da die Kosten für Unterkunft und Lebenshaltung vergleichsweise hoch sind. Insofern will man in den nächsten Monaten gemeinsam nach Fördermöglichkeiten suchen, um möglichst vielen Studierenden einen für beide Seiten vorteilhaften Auslandsaufenthalt zu ermöglichen.

Neben Mobilitätsthemen wurde auch die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Hochschulentwicklung diskutiert. Die Fakultät WiWi eruiert Optionen zum Aufbau eines internationalen Netzwerks für „international Entrepreneurship“ sowie der Internationalisierung von klein- und mittelständischen Unternehmen. Dominik Winkler, Projektbeauftragter der Fakultät für die Entwicklung und Kombination international anschlussfähiger Studiengangskomponenten, bemerkte„ dass kulturelle und politische Unterschiede in den einzelnen Ländern die Relevanz eines derartigen Zentrums nahe legen.“ Insofern wird, insbesondere vor dem Hintergrund der Internationalisierung des Studienangebots der Fakultät, auch in diesem Bereich eine enge Zusammenarbeit angestrebt.