Hochschulgebäude am Sanderring 8 a in Würzburg

Die Masterabsolventin Evelyn Heim wurde in Amberg mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet

Inhalt der Masterarbeit: „Der erweiterbare Mensch" - die technische Optimierung sowie dessen Grenzen

Die Würzburger FHWS-Absolventin und Designerin Evelyn Heim ist im Beisein des Bayerischen Kunst- und Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle in Amberg mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Neben fünf Kunstpreisträgern wurden 32 Absolventen und Doktoranden der bayerischen Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten mit dem gemeinsamen Preis der Bayernwerk AG und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst geehrt. Sie erhält die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung als beste Master-Absolventin der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) für ihre Abschlussarbeit „Der erweiterbare Mensch - Philosophische und gestalterische Aspekte der technischen Optimierung des Menschen“.

Ihre Abschlussarbeit im Masterstudiengang Informationsdesign hat die technische Optimierung des Menschen im Fokus, die sich insbesondere mit den Grenzen der menschlichen Selbstoptimierung beschäftigt. „Die Grundthese meiner Arbeit lautet, dass sich der Mensch seit Jahrhunderten erweitert und das zu seinem Wesenskern dazugehört“, so die Kulturpreisträgerin Heim. Ausgehend von dieser technikphilosophischen Diskussion hat die 29-jährige Designerin eine Virtual-Reality-Ausstellung entwickelt und umgesetzt. Besucher konnten dabei mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille in verschiedene Epochen der Technikgeschichte eintauchen.

„Mit unserem Kulturpreis Bayern würdigen wir jedes Jahr verdiente Kulturschaffende und Nachwuchswissenschaftler“, erklärte Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel. Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst haben den Kulturpreis Bayern zum zwölften Mal verliehen.

Weitere Informationen unter Bayernwerk Kulturpreis Facebook Kulturpreis Bayern