Zwei Studierende im Gespräch

Die Musiktherapie an der FHWS setzte ihr internationales Engagement konsequent fort

16.08.2016 | FAS, Pressemeldung
Ziele sind die Vertiefung der Zusammenarbeit, die Abstim-mung und weitere Verbesserung der internationalen Lehre

Der Bereich Musiktherapie der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften setzte sein internationales Engagement im Anschluss an den internationalen Expertenworkshop „Europäisches Forschungskonsortium zu Biomarker Prävention Bewältigung und Wohlbefinden im Alter“ mit drei weiteren Veranstaltungen konsequent fort.

Professorin Dr. Helen Odell-Miller von der Anglia-Ruskin-University Cambridge, Großbritannien, lehrte im Masterstudiengang Musiktherapie an der FHWS zum Thema Musiktherapie im Alter. Ihre Lehre zu diesem Bereich gehört seit 2012 zum festen Bestandteil des Masterstudiums: Für ihre außerordentlichen Bemühungen und Erfolge zur Musiktherapie und deren reguläre Einbindung in das Sozial- und Gesundheitswesen erhielt sie im diesjährigen Neujahrsempfang den Order of the British Empire (OBE) von Prinz William verliehen.

Professorin Dr. Felicity Baker von der University of Melbourne, Australien, bot an der FHWS einen Workshop zum „Therapeutic Songwriting“ an. Übungen zu ausgewählten Methoden wurden u.a. unter Einbeziehung der IPad-App GarageBand durchgeführt. Daneben führte Baker im Rahmen der 2015 an der Uni Melbourne gegründeten Creative Arts Therapies Research Unit, in der die FHWS Mitglied ist, Gespräche zu gemeinsamen Projekten mit den Professoren Dr. Thomas Wosch und Dr. Hannah Reich sowie den Lehrbeauftragten und Nachwuchswissenschaftlern Werner und Thurn.

Anschließend starteten Lehrende und Studierende der Hochschule zum 10. Europakongress Musiktherapie an die Universität für Musik und darstellende Künste Wien, der alle drei Jahre veranstaltet wird. Die FHWS war hier mehrfach mit Beiträgen direkt vertreten, die gut besucht wurden und von denen internationale Schritte und Prozesse ausgingen. Schwerpunkte waren dabei die Wirkungsforschung von Musiktherapie bei Altersdepression (Absolventin mit den Professoren Wosch und Gold), die musiktherapeutische Diagnostik (International Music Therapy Assessment Consortiums IMTAC, das Anfang dieses Jahres auch von FHWS gegründet wurde) sowie Mikroanalysen in der Musiktherapie. Darüber hinaus präsentierten vierzehn Lehrende des Masterstudiengangs Musiktherapie der FHWS aus fünf europäischen Ländern, den USA und Australien auf dem Kongress und trafen sich zur Vertiefung der Zusammenarbeit, Abstimmung und weiteren Verbesserung der internationalen Lehre.