Hochschulgebäude am Sanderring 8 a in Würzburg

Digitalisierung der Lehre: Fakultät Wirtschaftswissenschaften ebnet den Weg zur Virtual Mobility

29.10.2018 | fhws.de, Pressemeldung, FWiWi
Cross-Cultural Communication mit Studierenden der finnischen Partnerhochschule aus Seinäjoki

Im Rahmen eines viertägigen Besuches der finnischen Partnerhochschule SeAMK (Seinäjoen Ammattikorkeakoulu, Seinäjoki University of Applied Sciences) erhielten die Dozentin Claudia Lopes Victorio und der wissenschaftliche Mitarbeiter Dominik Winkler mit dem Forschungsschwerpunkt SD3i aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften einen fundierten Einblick in die Lehre, Lehrorganisation, Internationalisierung sowie die Digitalisierung der Lehre und Arbeitsprozesse (SD3i: die wissenschaftliche Erstellung und Einführung eines neuen/neuartigen Studien- und Qualifizierungsangebots unter Einbeziehung der Chancen der Digitalisierung im internationalen Umfeld und unter Berücksichtigung des interkulturellen und interdisziplinären Kontextes).

Die Vertreter der FHWS wurden in diverse Lehrsituationen im Bereich der Cross-Cultural Communication mit Studierenden der SeAMK involviert. Für beide Seiten entstand ein interkultureller Austausch, der Einblicke in die verschiedenen Aspekte des Lebens und der Lehre in beiden Ländern ermöglichte. Ein weiteres Augenmerk des Austausches lag auf der Entwicklung und Integration eines virtuellen Mobilitätskonzepts, das auf dem in früheren Begegnungen ins Leben gerufene ‚Bicycle Project‘ aufbaut. Bereits im laufenden Wintersemester soll ein erster Baustein in Form eines Prototyps umgesetzt werden.

Studierende aus dem Studiengang Medienmanagement werden in zwei Phasen mit unterschiedlichen Studiengruppen der SeAMK auf digitalem Wege vernetzt und sollen so Informationen über den finnischen Markt erfragen, um im Anschluss eine PR-Präsentation in Videoform erstellen zu können. Abgerundet wird diese asynchrone Form der interkulturellen Kommunikation durch vorgegebene Feedbackbögen.

Weitere Lehrbausteine sollen folgen, um diese ersten Bestrebungen einer ‚Virtual Mobility‘ zukünftig bis hin zu einer ‚Blended Mobility‘ weiterentwickeln zu können. Dabei wird es nicht allein darum gehen, den ‚Daheimgebliebenen‘ mithilfe moderner Technologien einen interkulturellen Kontakt zu ermöglichen, sondern auch bereits bestehende Austauschmodelle grundsätzlich zu vereinfachen und zu verbessern.

„Unsere bisherigen Kontakte zur Seinäjoki Universität sind eine ausgezeichnete Grundlage für das jetzt aufgesetzte Pilotprojekt und werden nicht nur unsere internationale Zusammenarbeit weiter vertiefen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Digitalisierung von Lehre und Forschung leisten“, so Prodekan Professor Dr. Axel Bialek, der innerhalb der Fakultät den Bereich Internationalisierung verantwortet.