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Elf Aluminiumkräne zeigten an der FHWS in einem Wettbewerb einer strengen Jury ihre Stärken

Zweihundert Erstsemester-Studierende bewiesen fachliche Fähigkeiten und handwerkliche Fertigkeiten im Team

Zur Abschluss-Präsentation des Einführungsprojektes Maschinenbau an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS), dem Kran-Belastungstest, fanden sich 200 Erstsemester-Studierende ein. Die elf Teams hatten die Aufgabe, ihre Aluminium-Kräne nach festen Vorgaben einem öffentlichen Belastungstest zu stellen.

Der Leiter des Projektes, Professor Dr. Winfried Wilke, begrüßte die Studierenden, die eine Phase des systematischen Arbeitens im Team sowie das Erlernen und Umsetzen von Fachkenntnissen durchlaufen hatten. Die lebendige Wettbewerbs-, statt einer herkömmlichen Prüfungsatmosphäre gehörte zum Konzept der FHWS, bereits mit Studienbeginn den Praxisbezug sowie die Qualität der Lehre in ihren ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zu erhöhen.

Die angehenden Ingenieure durchliefen sechs Stationen, ehe zum Schluss drei Siegerteams vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit Geldpreisen gekürt wurden: Nach Station 1, der Anwesenheitsprüfung, folgte die Überprüfung der geforderten Abmaße des Alukrans. Anschließend wurde der Kran gewogen und von einer Jury im Hinblick auf die Originalität bewertet. Danach wurde die Hebevorrichtung in einer Prüfungseinrichtung maximal belastet. Zum Schluss erhielten alle Teammitglieder Evaluierungsbögen zum Ausfüllen.

Wilke wies die Studierenden darauf hin, künftig die Aufträge exakt zu lesen und auch auf die Randbedingungen zu achten. Sechs von elf Teams hätten ihre Kräne nicht regelrecht konstruiert.