Studierende vor dem Haupteingang der FHWS in Schweinfurt

English Day: suspect and investigator, Cockney English, Thanksgiving and presidential election

13.12.2016 | Pressemeldung, FANG
Masterstudentinnen führten 18 Teilnehmer der Volkshochschule durch das abwechslungsreiche Tagesprogramm

Wie in den Vorjahren veranstalteten die Studierenden des Master- Studiengangs „Fachübersetzen und mehrsprachige Kommunikation“ im Dezember 2016 einen English Day für Lernende der Volkshochschule Würzburg. Im Rahmen ihres Studiums belegen die Studierenden das Modul „Fremdsprachendidaktik“ bei Prof. Dr. Maike Hansen. Sobald ausreichend theoretische Grundlagen erarbeitet worden sind, geht es in die Unterrichtspraxis.

18 Teilnehmer der vhs hatten sich für den „English Day“ angemeldet. Einige von ihnen waren auch in den Vorjahren schon dabei gewesen und kamen zum zweiten oder dritten Mal.

Die Studentinnen hatten sich interessante und abwechslungsreiche Themen ausgedacht. Den Auftakt bildete ein für die Gruppe maßgeschneidertes Rollenspiel, bei dem ein fiktiver Mordfall aufgedeckt werden musste. Ganz nebenbei wurde so die Vergangenheitsform „simple past“ geübt. Mit Rate-Aktivitäten im weiteren Sinn ging es weiter, als die Teilnehmer nationale Stereotypen beschrieben, bis diese erraten wurden. Anschließend wurden Redewendungen (“Become eloquent with idiomatic phrases”) und der Londoner Regiolekt Cockney mit entsprechenden Film- und Tonbeispielen vorgestellt.

Danach ging es thematisch von Großbritannien in die USA. Zunächst stand Leseverstehen an, indem ein Zeitungsartikel zu einem Vorfall in den Südstaaten analysiert wurde. Ein eher landeskundliches Thema war „Thanksgiving“, das mit Vokabelübungen und Aktivitäten zum freien Sprechen verbunden wurde.

Zum Abschluss des „English Day“ ging es um die Präsidentschaftswahlen: Auf die einleitende Frage, welche Kenntnis die Teilnehmer hierüber hätten, hieß es nicht nur, „you need much money to become president“, sondern auch „it’s very complicated“. Durch eine passende Auswahl an Video-Präsentationen und ein begleitendes Quiz schafften es die Studentinnen, die Wahlmodalitäten verständlich und nachvollziehbar zu vermitteln. Die Teilnehmer hielten eigene „Wahlreden“ - Mitlernende und studentische Dozenten stimmten über die Reden ab, was angesichts der wunderbaren Wahlversprechen wie etwa „better work-life-balance“ oder „better educational programs“ nicht leicht fiel.

Prof. Dr. Maike Hansen fasst zusammen: Insgesamt lebte dieser English Day von dem guten Gespür der studentischen Dozentinnen für ansprechende Inhalte, den sehr ansprechend aufbereiteten Materialien und der methodischen und fachlichen Kompetenz der Studierenden. Die vhs-Teilnehmerinnen wurden zum Abschluss um kritische Rückmeldung gebeten. Gelobt wurden besonders die Themen, die methodische Vielfalt („Ich habe kein einziges Mal auf die Uhr geschaut!“) und immer wieder auch die freundliche, sichere und hilfsbereite Art der unterrichtenden Studentinnen.

„Ich hätte aber noch einen wichtigen Verbesserungsvorschlag“, meinte eine der Teilnehmerinnen und fuhr fort: „Macht solche English Days doch künftig viermal im Jahr.“