Studierende vor dem Haupteingang der FHWS in Schweinfurt

Ergebnisse des 10. Würzburger Architektur Workshops zur Landesgartenschau im Rathaus

Die Aufgabe bestand darin, die Innenstadt von Würzburg mit dem Gelände der Landesgartenschau 2018 zu vernetzen

Die Aufgabe des 10. Würzburger Architekturworkshops lautete, die Würzburger Innenstadt mit dem etwa vier Kilometer entfernten Gelände der Landesgartenschau 2018 optimal zu vernetzen. 54 Studierende aus knapp zwanzig Nationen des International Master of Landscape Architecture-Studiengangs an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Fakultät Gestaltung an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) beteiligten sich am Architekturworkshop. Begleitet wurden sie von Professorin Ingrid Schegk, Steffi Gruber (beide Weihenstephan), Professorin Claudia Frey (FHWS) und dem Architekten Juhani Karanka.

Die Workshop-Teilnehmer beider Hochschulen bearbeiteten die Aufgabenstellung als Semesteraufgabe bis Ende Januar 2015. Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Kommunikationsdesign nahmen ihre Ideen mit in den Projektkurs „Visuelle Gestaltung im Raum". Kern der Aufgabe für die Kommunikationsdesigner war es, ein gestalterisches Konzept zu entwerfen, das die Innenstadt anbindet an die im Jahr 2018 stattfindende Landesgartenschau. Möglich waren unterschiedliche Ansätze wie ein Besucherleit- und Informationssystem, Informationsstationen oder Pavillons bis hin zum Erscheinungsbild der Landesgartenschau.

Die Aufgabe, der sich Studierende aus den Studiengängen Landschaftsarchitektur, Gartendenkmalpflege, Stadtplanung und visuelle Gestaltung im öffentlichen Raum, stellten, war umfangreich: Sie befasste sich, so die Stadt Würzburg, „mit dem nördlichen Abschnitt des Ringparks zwischen Friedensbrücke und Berliner Ring, der nach seiner Zerstörung im Krieg wieder hergestellt wurde, sowie der städtebaulichen Neuordnung und Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Die Konzepte sollten das Naherholungsgebiet Ringpark stärken und in Lindahl’scher Tradition zeitgenössisch interpretieren. Darüber hinaus sollten die Studierenden Ideen erarbeiten, die innerstädtischen Grünräume mit der Landesgartenschau 2018 zu verknüpfen und ein Informations- und Leitsystem für die Besucher der LGS 2018 zu entwerfen.“ Ziel war darüber hinaus, die Innenstadt durch eine Reduktion bzw. Verlagerung des Verkehrs zu erhöhen.

Die Entwürfe werden bis zum 25. Februar im Rathaus im Oberen Foyer ausgestellt zu den Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr).