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Fakultät Wirtschaftswissenschaften startet mit über 560 Erstsemestern und Neuerungen ins WS 2017/18

04.10.2017 | Pressemeldung, FWiWi
Bolsinger: „Digitalisierung in der Lehre ergibt nur dann Sinn, wenn sie der Kompetenzbildung didaktisch zuträglich ist!“

Am 2. Oktober 2017 begann das neue Wintersemester an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Über 560 neue Studierenden beginnen ihr Studium an der Fakultät in den drei Bachelorstudiengängen Betriebswirtschaft, Medienmanagement und International Management sowie den beiden Masterstudiengängen Innovation im Mittelstand sowie Marken- und Medienmanagement. Die Zahl der Erstsemester liegt dabei leicht unter dem Vorjahr, um auch zukünftig eine hohe Lehrqualität mit angemessenen Gruppengrößen sicherstellen zu können.

Traditionell wurden die neuen Studierenden in einer Erstsemesterbegrüßungsveranstaltung am Morgen feierlich begrüßt. Im Namen der Hochschulleitung stellte der Präsident Professor Dr. Robert Grebner die Hochschule Würzburg-Schweinfurt vor und hieß die Studierenden im Namen der gesamten Hochschulleitung herzlich willkommen. Der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Harald Bolsinger, begrüßte die Studierenden an Bord des Fakultätsschiffes, der „FWiWi“. Dieses Leitbild wurde in den vergangenen Semestern in der Fakultät entwickelt und illustriert gleichsam strategische Ausrichtung und Wertekultur der Fakultät.

Dabei, so Bolsinger weiter, gab es auch viele Neuigkeiten zu berichten. Der Dekan begrüßte Professor Dr. Björn Baltzer, der künftig im Fachgebiet Controlling und Rechnungswesen lehren wird. Björn Baltzer hat an der Universität Bamberg über den Einsatz und Erfolg von Controlling-Instrumenten promoviert und ist ein ausgewiesener Experte in Forschung und Lehre. Er verfüge über umfangreiche Praxiserfahrung unter anderem bei Horváth & Partners Management Consultants sowie im Bereich Healthcare des Siemens Konzerns.

Komplett erneuert wurde das Mac Labor, das vor allem im Studiengang Medienmanagement als hochwertige technische Unterstützung für die Lehre mit neuester Hard- und Software im Medienbereich eingesetzt wird. Die angehenden Medienmanager im ersten Semester starten ihr Semester mit einem dreitätigen Teamtraining in der Rhön, das als Baustein der Persönlichkeitsentwicklung und der Projektmanagementkompetenz eines der Markenzeichen der Fakultät sei und in vielen Studiengängen und Schwerpunkten durchgeführt werde.

Weitere Neuerungen zeichneten sich ab: So werde Ende des Jahres die Erteilung der Akkreditierung aller Studiengänge durch die FIBAA erwartet, so dass die qualitätsgesicherte Lehre der Fakultät auch öffentlich zertifiziert sei. Weiterhin stehe der Relaunch der Fakultätswebsite in diesem Semester bevor, um den Außenauftritt frischer und übersichtlicher zu gestalten.

Erfolge gab es auch in der Internationalisierung und der Digitalisierung, zwei der strategischen Handlungsfelder der Fakultät, zu berichten. Die Nachfrage nach dem 2016 eingeführten Bachelorstudiengang International Management sei erneut sehr hoch. Die Studierenden zeigten zudem ein großes Interesse an internationalen Aufenthalten, so dass die Zahlen der Outgoing und der Incoming Students stetig weiter steigen.

Im Bereich der Digitalisierung stehe die feierliche Eröffnung des Laborclusters bevor, das neue Technologien wie Virtual und Augmented Reality für die Lehre nutzbar mache und weitere Kompetenzen integriere. Auch innovative Formen der digitalen Lehre würden weiterhin entlang der festgelegten Digitalisierungsstrategie der Fakultät verfolgt. Dekan Professor Dr. Harald Bolsinger erläuterte: „In den letzten zwei Jahren haben wir als Fakultät bei der Digitalisierung große Fortschritte in Lehre, Forschung und praktischer Anwendung in unseren Laboren zum Nutzen unserer Studierenden erreicht. Dafür danke ich dem ganzen engagierten FWiWi-Team. Insbesondere dem Prodekan Professor Dr. Arnd Gottschalk, dessen Prodekanszeit turnusgemäß endet, gilt unser Dank und höchste Anerkennung für sein innovatives, kooperatives und integrierendes Wirken für die Weiterentwicklung diesen Bereichs.“ Bolsinger betont bei allen Bemühungen um die Digitalisierung den Fokus auf die Menschen mit ihren Kompetenzen: „Digitalisierung in der Lehre ergibt nur dann Sinn, wenn sie der Kompetenzbildung didaktisch zuträglich ist!“