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Feierliches Rollout: Das studentische Formula Student Team präsentierte seinen zwölften Prototypen

06.06.2019 | fhws.de, Pressemeldung, FM
Maschinenbau-Philosophie nach Augustinus Aurelius: „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen“

Das Formula Student Team Mainfranken Racing an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt Mainfranken Racing e. V. präsentierte vor großem Publikum in Schweinfurt seinen zwölften Fahrzeug-Prototypen, erstmalig rein elektrisch betrieben.

Philipp Förster aus dem Vorstand des MFR begrüßte die Sponsoren, Familien und Freunde der Teammitglieder und bedankte sich für die kontinuierliche, intensive Unterstützung des studentischen Teams. Er erläuterte die Strukturen, die Leitung sowie die Geschichte des 2006 gegründeten Vereins, dessen Mitglieder sich ehrenamtlich engagieren. Kurz vor dem Rollout, der nun endlich anstehe, habe er - wie alle weiteren Studierenden - schlaflose Nächte gehabt. Cătălin Scafaru, Werkleiter des Unternehmens Schaeffler, hieß die Gäste als Hauptsponsor des Teams willkommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens zu einem feierlichen Rollout des Fahrzeugs.

Die Vizepräsidentin der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Professorin Dr. Gabriele Saueressig, sowie der Prodekan der Fakultät Maschinenbau, Professor Dr. Jean Meyer, begrüßten im Namen der FHWS alle Anwesenden. Sie äußerten sich erfreut darüber, dass das Engagement der Studierenden unterstützt werde beim Umstieg auf ein reines E-Fahrzeug durch Alumni der FHWS, Professoren sowie das Technologietransferzentrum Elektromobilität mit Professor Dr. Ansgar Ackva und Sponsoren. Für eine Idee zu glühen, sei mehr als Wissen; man solle nicht lernen, was nicht geht, sondern lernen, was möglich sei.

Alexander Grehn, Absolvent der Fakultät Maschinenbau an der FHWS, ehemaliges Teammitglied und jetzt Ingenieur beim Unternehmen Schaeffler, blickte zurück: Wie gehe ein junger Studierender im 2. Semester heran an so ein Projekt, wenn z.B. das Problem auftauche, dass Rahmen und Fahrwerk nicht passen zum E-Antrieb. Man lerne mit der Zeit und aus Fehlern, wie ein Ingenieur produktiv und effektiv arbeite. Es verhalte sich wie in der Fahrschule: Vorlesungen seien die Theorie – und beim Mainfranken-Racing fahre man ohne Fahrlehrer. Seiner Tätigkeit beim Racing Team habe er viele wichtige Erfahrungen zu verdanken.

Soraya Lippert, zweite Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, zeigte sich erfreut darüber, dass sie ihre Individualmobilität erhalten könne: Sie fahre gern Auto und fahre es gern auch schnell. Dem Team gratulierte sie zu ihrem mittlerweile zwölften Rennwagen und wünschte ihnen viel Erfolg bei den anstehenden Teilnahmen an Wettbewerben in Hockenheim und im tschechischen Most.

Weitere Informationen unter Mainfranken Racing