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FHWS-Delegation besuchte in Izmir und Aydin Schulen, Universitäten sowie die Auslandshandelskammer

Zahlreiche neue Kooperationen und Erasmus-Verträge konnten vereinbart und unterzeichnet werden

Im Zuge ihrer Internationalisierung besuchte der Präsident Professor Dr. Robert Grebner zusammen mit zwei Mitarbeitern des Hochschulservices Internationales der Hochschule Würzburg-Schweinfurt türkische Schulen und Universitäten sowie die Auslandshandelskammer in Izmir.

Ziele waren die Etablierung strategischer Partnerschaften in der Region Izmir / Aydin, die Rekrutierung von Studierenden von den besten Schulen der Türkei, die an der FHWS in deutscher und englischer Sprache studieren werden, sowie die Unterzeichnung von Kooperationsverträgen mit den Studiengängen Medienmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau.

Während der einwöchigen Delegationsreise wurde mit der 2007 gegründeten Izmir Universität für die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen ein Erasmus-Vertrag unterzeichnet. Die Universität zeige sich sehr offen für Partnerschaften, so der Hochschulservice Internationales.

Mit der privaten Wirtschaftsuniversität in Izmir konnte die deutsche Hochschule auf bereits bestehende Verträge in Logistik und Wirtschaftsingenieurwesen aufbauen und den Studiengang Medienmanagement hinzufügen. Während der Studiengang Architektur großes Interesse am Ausbau der Kooperation zeigt, würde der Bereich Wirtschaftsingenieurwesen gern einen Double Degree-Abschluss forcieren.

Die private Universität (die Studienkosten für ein Jahr belaufen sich auf rund 10.000 Euro) verfügt über sehr gut ausgestatte Labore, der Campus entspricht modernsten Anforderungen. Ganz neu hingegen ist die Partnerschaft mit der Adnan Menderes Universität an der Ägäis Küste in Aydin.

Die 1992 gegründete staatliche Universität mit ca. 40.000 Studierenden hat zusammen mit der FHWS einen Erasmus-Vertrag im Maschinenbau unterzeichnet. Alle weiteren Ingenieursstudiengänge an der türkischen Universität würden gern enger mit der Hochschule Würzburg-Schweinfurt zusammenarbeiten, so u.a. mit den Studiengängen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik oder E-Commerce.

Die Hochschul-Delegation besuchte auch die Auslandshandelskammer in Izmir: In ihr sind 437 registrierte Firmen mit deutschem Kapital verzeichnet. Die Gespräche hatten u.a. die Bereitstellung und Vermittlung von Praktikumsplätzen zum Inhalt, darüber hinaus gäbe es ein großes Interesse an gut ausgebildeten, deutschsprachigen Ingenieuren in der Region Izmir.

Die FHWS arbeitet seit gut einem Jahr mit den besten Gymnasien der türkischen Regionen zusammen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit werden ab Oktober ca. zwanzig Schulabsolventen aus diesen Schulen ein Studium an der FHWS aufnehmen - dreizehn in englischer, weitere sieben in deutscher Sprache.