Bibliothek Symbolbild

FHWS-Kooperation mit dem Deutschen Fastnachtsmuseum: Das Museum, das sich selbst ausstellt

Medienmanagementstudierende überführten das alte Museum im Falterturm in einen virtuellen Raum

Eine Projektgruppe von 13 Studierenden des Studiengangs Medienmanagement der Hochschule Würzburg-Schweinfurt kreierte in Kooperation mit dem Deutschen Fastnachtmuseum in Kitzingen einen virtuellen Raum des alten Falterturm-Museums.

Nachdem das alte Museum im Falterturm aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr genutzt werden konnte, sollte der Turm dennoch als Bezugspunkt und Wahrzeichen weiterhin in Erscheinung treten. Dazu wurden die sieben Stockwerke des Turms mitsamt den Exponaten mittels moderner Medien in einen virtuellen Raum in das Treppenhaus des neuen Museums übertragen. Die Studierenden fotografierten in aufwändiger Arbeit 360°-Aufnahmen des gesamten Falterturms, rückten ausgewählte Exponate ins rechte Licht und schufen damit einen virtuellen Raum, in den sie Infografiken ergänzten. Charakter und Atmosphäre des Falterturms sind so auch im neuen Museum erlebbar, und einzelne Exponate, die noch im Turm verbleiben, können weiterhin besichtigt werden.

In der letzten Woche empfing Bernhard Schlereth, der Präsident des Fastnacht-Verbandes Franken und Vizepräsident des Bundes Deutscher Karneval, eine Gruppe der FHWS-Studierenden (mit Lara Baumann, Julia Marx, Mathias Ott, Dorothee Bieler, Carina Gräf, Carina Schaaf, Rebekka Stehle, Sabine Eichhorn, Swetlana Murawjow, Sven Jäger, Shannon Cormier, Sascha Cezanne und Tanja Heßdörfer) im neuen Museum, in das nun ihre Projektarbeit integriert ist und wodurch, so Bernhard Schlereth, „das Deutsche Fastnachtsmuseum ein Museum ist, das sich selbst ausstellt“.