Zwei Studierende im Gespräch

FHWS-Medienmanager übergaben dem Mainfranken Theater ihren Making-of-Film zum „Steppenwolf“

20.06.2016 | Pressemeldung, FWiWi
Dirk Terwey, kaufmännischer Geschäftsleiter: „Der Trailer macht Lust auf Theater, macht Lust auf das Stück.“

Sieben Medienmanagement-Studierende der Hochschule Würzburg-Schweinfurt haben in Kooperation mit dem Mainfranken Theater Würzburg einen Making-Of-Film zu Rainer Lewandowskis Musiktheaterstück „Der Steppenwolf“ (Herrmann Hesse) produziert und diesen der Theaterleitung zur weiteren Nutzung übergeben.

Während der zehn Drehtage unter Leitung des Dozenten Frank Hillgärtner nahmen die Studierenden mit einem 73.000-Euro-Equipment und doppelter Kameraführung insgesamt 370 Stunden Filmmaterial auf und bearbeiteten vierzig Stunden Rohmaterial, ehe am Ende des Prozesses ein vierminütiger Trailer entstand in 1.200 Arbeitsstunden der sieben beteiligten angehenden Medienmanager des sechsten Semesters. Der Film wird eingesetzt u.a. auf der Homepage des Theaters, auf ihrem Facebook-Auftritt, er wird gezeigt im Theater-Foyer, dem Förderverein des Theaters sowie in der Öffentlichkeitsarbeit des Kulturhauses.

Dirk Terwey, kaufmännischer Geschäftsleiter, sagte, die Studierenden wie die Theater-Mitarbeiter hätten eine „gemeinsame Grammatik“ gefunden, im Rahmen der Kooperation sei die erfolgreiche Produktion des „Steppenwolfes“ im Film optimal umgesetzt worden und mache Lust auf Theater sowie auf das Stück. Anna Vita, Regisseurin und Ballettdirektorin, erläuterte die Sicht des Theaters, das von dem Moment lebe und nicht korrigieren könne, während man beim Medium Film Aufnahmen nachbearbeiten könne: Es sei den Studierenden gelungen, alle entscheidenden Gesten und Momente des Stückes hervorragend wiederzugeben, der Trailer wirke mit seiner Kombination aus Bewegung, Bildern, Farbe und Musik deutlicher nachhaltiger als einzelne Fotos oder Artikel.

Dozent Frank Hillgärtner würdigte das hohe Engagement der jungen Medienmanager, die mit Kompetenz und gekonnter Kameraführung ihr Handwerk beherrschten. Sie könnten im Rahmen ihrer Praxisprojekte nicht nur Theorie und Praxis erlernen, sondern darüber hinaus auch den Umgang mit Tücken der Technik und im Krisenmanagement. Sie erarbeiteten sich zudem Referenzen für ihren späteren Einstieg in den Beruf.