Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

FHWS-Professor Dr. Wosch in der Promotionskommission der dänischen Universität Aalborg

Das Thema: “Promoting social communication through music therapy in children with autism spectrum disorder“

Im gerade endenden Sommersemester der Universität Aalborg / Dänemark war Professor Dr. Thomas Wosch von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule Würzburg-Schweinfurt Mitglied der Promotionskommission im internationalen Doktorandenstudiengang Musiktherapie. Im Laufe der letzten Jahre war Wosch nun zum dritten Mal Mitglied einer Promotionskommission im Doktorandenstudiengang der Universität Aalborg. Begutachtet und verteidigt wurde in diesem Semester die Doktorarbeit von Monika Geretsegger zum Thema „Promoting social communication through music therapy in children with autism spectrum disorder“.

Geretsegger, die Österreicherin ist, entwickelte mit ihrer Arbeit das Grunddesign der internationalen Studie TIME-A (A=Autismus) von UniHealth in Bergen / Norwegen und führte eine Metanalyse zur Musiktherapie bei Autismus als Cochrane-Review durch (die Erstellung, Aktualisierung und Publikation von systematischen Übersichtsarbeiten zur Bewertung von medizinischen Therapien).

UniHealth ist ein norwegisches Forschungsinstitut mit 125 Mitarbeitern mit seinem größten Standort in Bergen, das im Bereich von health research tätig ist. TIME-A wird die Wirkung von Musiktherapie bei Autismus untersuchen und dazu nach den von Geretsegger entwickelten Standards 300 Fälle aus der ganzen Welt analysieren, bei denen mit einem bestimmten Verfahren der Musiktherapie gearbeitet wird und bei dem die noch vorhandenen Schwächen der bisher existierenden Wirkungsforschung in diesem Bereich verbessert werden. Die beiden weiteren Mitglieder der Promotionskommission waren Professor Dr. Cathy McKenny von der Appalachian University / USA und Professor Dr. Colwyn Trevarthen von der Universität Edinburgh / Großbritannien.

Der besondere Bezug dieser Dissertation zu Professor Wosch und der FHWS besteht zum einen im Schwerpunkt der Musiktherapie bei Behinderung (inkl. Autismus) des Masters Musiktherapie der FHWS und seiner deutschen sowie internationalen Lehrenden in diesem Bereich. Zum anderen ist dieser Bereich ein Schwerpunkt der musiktherapeutischen Forschung der FHWS, die bereits Teilstudien zu TIME-A im Jahr 2014 umfasste.