Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

Gesundheitsregion plus: Ein Projektmitarbeiter der FHWS erstellt eine koordinierte Gesamtstrategie

06.03.2017 | Pressemeldung, FAS
Die Gesundheitsregion plus Würzburg Stadt und Land geht neue Wege bei der Gesundheitsförderung für Schüler

Nach einer ersten Abfrage bei den 156 allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Würzburg (mit knapp 40.000 Schülern) nach deren gesundheitsförderlichen Angeboten wurde deutlich, dass das bisherige Angebot in der Schullandschaft so vielfältig wie unterschiedlich ist. Was fehlt, ist eine schulübergreifende, koordinierte und bedarfsgerechte Gesamtstrategie: Dieser Aufgabe hat sich nun die „Gesundheitsregionplus“ angenommen und setzt sie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) ab März um.

Die IKK classic fördert das Projekt mit dem offiziellen Titel „Bestands- und Bedarfserhebung der Angebote in Schulen“ mit einer Summe von 20.000 Euro. Dieser Betrag deckt u.a. die Personalkosten für den Projektmitarbeiter Malte Klemmt von der FHWS. Das Vorhaben hat eine Laufzeit vom 1. März bis zum 30. September 2017.

Den Förderscheck hat Regionalgeschäftsführer Reinhold Heller übergeben. Landrat Eberhard Nuß dankte der Krankenkasse für das finanzielle Engagement: „Durch diese Förderung können gezielt die Bedarfe an neuen Angeboten in den Schulen herausgearbeitet und anschließend neue Ideen entwickelt werden“. Oberbürgermeister Christian Schuchardt ergänzte: „Kinder verbringen heute – im Gegensatz zu früher – die meiste Zeit des Tages in der Schule. Darum ist es so wichtig, dort Gesundheitsvorsorge bedarfsgerecht anzusiedeln“.

Zum Hintergrund der AG Lebenswelten der Gesundheitsregionplus: In ihr sind folgende Institutionen bzw. Personen vereint: Vertreter der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, die Gesundheitsförderung (Aktivbüro), zwei Krankenkassen (IKK, AOK), die Suchtprävention, der Stadtjugendring, das Schulamt, Hilfsorganisationen sowie das Gesundheitsamt. Zudem soll ein Steuerungsgremium eingerichtet werden. Dieses besteht aus dem Projektmitarbeiter, der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus (Christian Kretzschmann) sowie der FHWS (Professorin Dr. Silke Neuderth).