Eine Gruppe FHWS-Angehöriger aus der Vogelperspektive

Globalisierung: Internationale und deutsche Studierende bewegen sich gemeinsam auf EU-Pfaden

26.10.2016 | Pressemeldung, FWiWi
International-Management-Studierende sammeln erste internationale wie interkulturelle, berufsrelevante Erfahrungen

Im Rahmen einer dreitägigen Exkursion nach Luxemburg und Trier haben die Studierenden des neuen englischsprachigen Bachelorstudiengangs International Management erste internationale und interkulturelle Erfahrungen gesammelt. Gemeinsam mit ihren ausländischen Kollegen von den Partnerhochschulen der FHWS, den sog. Incoming Students, konnten die Studierenden erleben, was hinter den oft genannten Institutionen der Europäischen Union steckt.

Bewusst entschieden sich die beiden Studiengangsleiter, Professor Dr. Manfred Kiesel und Dr. Rainer Wehner, aufgrund der politischen Situation nicht die Zentrale der Europäischen Union in Brüssel zu besuchen, sondern den Studierenden die Europäischen Institutionen in Luxemburg näher zu bringen. Zudem ist Luxemburg einer der bedeutendsten Finanzplätze innerhalb Europas und bietet dementsprechend viele Informationen für die Studierenden.

Neben einer Führung durch das Bankenzentrum am Kirschberg standen weitere europäische Verwaltungsorgane auf dem Programm. Imposant waren für die Studierenden die Gebäude des Europäischen Gerichtshofs, der sich in den letzten Jahren um mehr als das Doppelte vergrößert hat, sowie die Glaskuppel der Europäischen Investitionsbank. Einen tieferen Einblick in die Historie sowie die aktuelle Lage des Luxemburger Bankensektors gewannen die Studierenden bei einer Führung durch das Bankenmuseum. Norbert Nickels, Secrétaire du Comité de Direction der „SPARKUESS“ (Sparkasse) Luxemburg, beschrieb die Entwicklung des Bankenwesens in Luxemburg und beantwortete die Fragen der Studierenden.

Als Beitrag zur kulturellen Bildung war die Besichtigung von Kasematten Teil des Besuchsprogramms. Diese Wehranlage prägt nicht nur das Stadtbild von Luxemburg, sondern ist ein kulturelles Erlebnis für ausländische Studierende. Der Heimweg führte die Gruppe nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Neben den Kaiserthermen, dem Karl-Marx Geburtshaus und dem Dom fand insbesondere das von den Römern erbaute und wegen seiner schwarzen Farbe als „Porta Nigra“ bezeichnete Stadttor die Beachtung der Studierenden.