Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

Gründer des bungalow kreativbüros inspirierten die Medienmanager beim „Coffee to talk“

31.05.2017 | Pressemeldung, FWiWi
Vom Studium in die Selbstständigkeit: Absolventen der Fakultät Gestaltung gaben Studierenden Ideen und Einblicke

Beim „Coffee to talk“, zu dem die Fachschaftsinitiative Medienmanagement eingeladen hatte, drehte sich der Veranstaltungsabend um das Thema „Vom Studium in die Selbstständigkeit - Erfahrungen aus einem halben Jahr `bungalow`".

Die Fachschaftsinitiative wurde von Studierenden im Laufe des letzten Wintersemesters ins Leben gerufen und hat mittlerweile ca. dreißig Mitglieder, hauptsächlich aus dem zweiten und vierten Semester. Sie möchte den relativ kleinen Studiengang Medienmanagement vertreten und mithilfe von Veranstaltungen untereinander vernetzen sowie Kontakte in den Medienbereich außerhalb vermitteln.

Die erste von ihnen durchgeführte Veranstaltung war die Semester-Opening-Party im März im Dornheim, die, so die Initiatoren, sehr gut angenommen wurde. Die Gesprächsrunde mit dem bungalow kreativbüro aus Würzburg fungierte als Auftakt für die neu ins Leben gerufene Vortragsreihe „Coffee to talk“. Sie möchten den Studierenden regelmäßig und in lockerer Atmosphäre Gesprächsrunden mit Medienschaffenden aller Bereiche anbieten. Bei Kuchen und Getränken könne sich ausgetauscht und diskutiert werden.

Der Coffee to talk-Moderator Johannes führte ein ins Thema Selbstständigkeit. Sechs Absolventen der Fakultät Gestaltung - Alexander Elsner, Markus Günther, Laura Markert, Yvonne Moser, Tim Sonntag und Niklas Zimmermann – erhielten teils bereits während ihres Studiums Auszeichnungen und gründeten das „bungalow kreativbüro“. Dabei sei der Name Programm: Sie sehen die flache Hierarchie und die Kreativität als ihr höchstes Güter an. Das heißt, alle verdienen zum gleichen Teil und tragen die gleiche Verantwortung. Unterstützt habe sie in der Gründungsphase die Stadt Würzburg, die im Rahmen der Initiative „Gründen@Würzburg“ jungen Menschen mit Ideen u.a. kostengünstige Büro- und Arbeitsflächen bereitstellt.

In einem ehemaligen Perückenladen starteten sie ihre Selbstständigkeit. Sie sind Ansprechpartner in den Bereichen der visuellen Kommunikation und Gestaltung mit Corporate und Editorial Design, Grafik- und Verpackungsdesign, Konzeption, Illustration, Fotografie, Bewegtbild, Web- und Interface Design sowie Werbung, Design Thinking und Markenstrategie und erstellen Gestaltungskonzepte für Kunden wie SportScheck, Odeeh, Veggie Bros, die Messe Greenfair der Posthalle Würzburg oder den Weltrekordversuch WÜRVAR. Darüber hinaus laden die Gründer u.a. zu Designsymposien ein, führen Ausstellungen durch, erstellen Filmbeiträge oder bieten Bungatalks an. Ihr Wunsch: Die Autonomie darüber zu haben, wie, was und für wen sie gestalten möchten. Der Artikel mit dem schillernden Titel „Geschlossen wegen Reichtum“ sei da natürlich ironisch gemeint, aber seit der Gründung des Büros gab es noch nie nichts zu tun, so Markus Günther. „Wir wollen stets versuchen, die Waage zu halten zwischen Projekten, die angemessen bezahlt sind und Projekten, bei denen wir mit unserer Zeit z.B. ein soziales Statement setzen können.“

Dank des großen Interesse sei, so Katharina Geschier, die nächste „Coffee to talk“-Veranstaltung bereits geplant: Am 19. Juni um 17 Uhr werden die „Brew Dudes“, Gründer der ersten Craft Bier-Marke Würzburgs, die Coffee to talk-Sofas besetzen.

Weitere Informationen und Kontakt: hallow bungalow 

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