Hochschulgebäude am Sanderring 8 a in Würzburg

Internationale Studierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften besuchen europäische Institutionen

17.10.2017 | Pressemeldung, FWiWi
Erste internationale und interkulturelle Erfahrungen in Straßburg, Luxemburg und Trier im englischsprachigen Studium

Im Rahmen einer dreitägigen Exkursion nach Straßburg, Luxemburg und Trier konnten die Studierenden des englischsprachigen Bachelorstudiengangs International Management erste internationale und interkulturelle Erfahrungen sammeln. Gemeinsam mit ihren ausländischen Kollegen von den Partnerhochschulen der FHWS, den sog. Incoming Students, erlebten die international Studierenden, was tatsächlich hinter dem so oft gebrauchten Begriff der EU steckt.

Der stellvertretende Studiengasleiter, Dr. Rainer Wehner, der diese Exkursion zusammen mit seinen Kollegen Bialek, Kujaschewski und Akcaoglu organisierte, zeigte sich überwältigt von der Resonanz auf Seiten der Studierenden: Insgesamt hatten sich 83, darunter 24 Studierende Incoming Students, angemeldet, so dass zwei Busse angemietet wurden. Zunächst ging es nach Straßburg mit einem Besuch der historischen Altstadt und des Doms sowie einer Tour durch das Europäische Parlament. Die Studierenden gewannen durch die Vorträge der beiden Führer einen umfassenden Einblick in die europäischen Institutionen.

Am zweiten Tag stand Luxemburg auf dem Programm, einem der bedeutendsten Finanzplätze innerhalb Europas. Neben einer Führung durch das Bankenzentrum am Kirschberg erhielten die Studierenden einen Überblick über die europäischen Verwaltungsorgane mit dem Gebäude des Europäischen Gerichtshofs (EUGH), der sich in den letzten Jahren um mehr als das doppelte vergrößert hat, und der Glaskuppel der Europäischen Investitionsbank. Darüber hinaus besichtigten die Studierenden die Kasematten, eine Wehranlage, die das Stadtbild von Luxemburg kulturell prägt.

Die dritte Station galt Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Neben den Kaiserthermen, dem Karl-Marx Geburtshaus und dem Dom fand insbesondere das von den Römern erbaute und wegen seiner schwarzen Farbe als „Porta Nigra“ bezeichnete Stadttor die Beachtung der Studierenden. Insgesamt, so resümiert Dr. Wehner, sei diese Exkursion ein großer Gewinn für die Studierenden, die, als Ergänzung zur Lehrveranstaltung, einen vertiefenden Einblick in die Europäische Union erhielten.