FHWS Standort Münzstraße 19 in Würzburg

Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft als Win-Win-Situation für die Region

05.07.2017 | Pressemeldung, FM, FWiWi
Firmenvertreter konnten sich auf Einladung der IHK sowie des Landratsamtes über die Hochschulangebote informieren

Auf Einladung und Initiative der IHK Würzburg-Schweinfurt sowie des Landratsamtes Kitzingen stellte die Hochschule Würzburg-Schweinfurt die Angebote und Möglichkeiten ihres interdisziplinären Wissens- und Technologietransfers dar. Zum Veranstaltungsabend mit dem Motto „Ihre Hochschule und Sie! Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS)“ kamen Vertreter vor allem aus klein- und mittelständischen Unternehmen der Region.

Ziel ist es, Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern bzw. zu vertiefen: Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Während den Unternehmen Optionen für neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aufgezeigt werden können, erhalten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften neue Ideen und Anregungen aus den Unternehmen über Praktika, studentische Abschlussarbeiten, Projekte sowie Auftrags- und Kooperationsforschungen. Darüber hinaus können sich Studierende und Firmen gegenseitig kennenlernen, sodass häufig eine temporäre Beschäftigung in einer Festanstellung der Fachkräfte mündet.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt, so Oliver Freitag und Frank Albert, berät Unternehmen und stellt Kontakte u.a. in die Hochschulen und Institute her. Hier verfügt die IHK über ein großes Netzwerk; auch zu anderen Unternehmen.

Anschließend stellten Professoren, Studierende und Absolventen sowie Unternehmen Best-Practice-Beispiele vor, in denen sie anhand konkreter Beispiele Formen der Kooperationen aufzeigten mit einer Abschlussarbeit, einem Forschungs- bzw. Praxisprojekt sowie einem betriebswirtschaftlichen Praktikum in einem Unternehmen.

Professor Dr. Gerhard Hube, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Innovation im Mittelstand, zeigte in seinem Vortrag „Wissenschaft und Praxis im Tandem – Vorteile für beide Seiten“ die Bandbreite an Möglichkeiten auf, wie sich Wirtschaft und Wissenschaft in Kooperationen effektiv ergänzen können.

Zwei Wirtschaftswissenschaften-Studierende, Katharina Lang und Andreas Hümmer, schilderten den Anwesenden ihre Praxissemester, die sie in zwei Unternehmen durchlaufen hatten. Zu den Inhalten gehörten u.a. die Bewerbungsphase, die Aufgaben, Erwartungen, Lernerfolge, Vergütungen sowie der Gesamteindruck, den Studierende wie Firmenmitarbeiter gewinnen konnten.

Der Absolvent Martin Kraft stellte als weitere Kooperationsform zwischen Wirtschaft und Wissenschaft seine Bachelor-Thesis vor, die 96 Prozent aller FHWS-Absolventen in und mit Unternehmen erstellen. Professor Dr. Christoph Bunsen sowie Bernhard Renner, F.S. Fehrer Automotive GmbH, zeigten auf, wie sie als Partner zueinander fanden und welche Vorteile das gemeinschaftliche Arbeiten für sie ergaben.

Welche Möglichkeiten z.B. Startups haben, über ein Forschungsauftrag bzw. Praxisprojekt umfangreiche Entscheidungen treffen zu können, zeigten Udo Griener, Franken Guss Kitzingen, sowie die Absolventin Maria Daubitz auf.

Alex Kimmel, Praktikantenbeauftragter der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der FHWS, gab Informationen über die Möglichkeiten, wie Studierende und Unternehmen über ein Praktikum zueinander finden können, wies auf die Jobbörse hin, die beiden Seiten kostenlos nutzen können und die 90.000 Studierende an 14 Hochschulen in Bayern erreicht. Abschließend hatten die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen.