Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

Markeninszenierungen in Berlin: Wie bekannte Unternehmen ihre Marken erlebbar machen

21.09.2015 | Pressemeldung, FWiWi
Studierende des Masterstudiengangs Marken- und Medienmanagement besuchten namhafte Häuser in Berlin

Die Studierenden des Masterstudiengangs Marken- und Medienmanagement an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt waren während ihrer viertägigen Exkursion in Berlin u.a. zu Gast beim Hauptgeschäftsführer des Markenverbands, Christian Köhler, und bei „Bild“-Chef Kai Diekmann.

Mit Christian Köhler gab fanden Gespräche statt über die Herausforderung von Markenherstellern in der Zusammenarbeit mit großen Handelsunternehmen, auch wurden zahlreiche Plagiate in Augenschein genommen. In der „Bild“-Redaktion wohnten die Studierenden der Sitzung der Chefredaktion bei und erfuhren live, wie über die Headline der Zeitung des kommenden Erscheinungstages diskutiert und entschieden wurde.

Daneben besuchten die Masterstudierenden die sogenannten Flagships bekannter Marken, u.a. das Nivea Haus, die Ritter Sport Bunte Schokowelt, die Miele Gallery, die Deutsche Bank der Zukunft und das Otto Bock Science Center. Ziel war es, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, wie Marken identitätsorientiert inszeniert und multisensual erlebbar gemacht werden können. Darüber hinaus besuchten sie den Marken- und Medienmaler Jens Lorenzen. Lorenzen erläuterte seine Arbeitsweise und erklärte den Studierenden, wie er mit Markenlogos und Zeitungsheadlines in seinen Kunstwerken gestalterisch arbeitet.

Beim Social Entrepreneur (Sozialunternehmer) Christian Vater, der vor gut drei Jahren die Initiative „Deutschland rundet auf” gegründet hat, erhielten die Studierenden Einblicke in das Geschäftsmodell eines sozial ausgerichteten Unternehmens. Vater konnte mit seinem Aufruf an vielen Kassen mittlerweile fast vier Millionen Euro an Spendengeldern zur Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland sammeln und diese zu hundert Prozent in Deutschland an Hilfsprojekte weiterreichen, während die Verwaltungskosten als Grundgebühr vom Handelspartner getragen werden.

Weitere Informationen unter Deutschland rundet auf und unter Marken- und Medienmanagement.