Studentinnen im Gespräch

Masterstudiengang „Innovation im Mittelstand“ auf Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten

Erfolg durch Wettbewerbsvorteile kommt mit dem Blick auf gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen

Die Studierenden des ersten und dritten Semesters des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt besuchten auf Einladung der Internationalen Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten (iENA) die Veranstaltung in Nürnberg.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion referierte Studiengangsleiter Professor Dr. Gerhard Hube zum Thema „Strategien des Innovationsmanagements – Neue Produkte und Prozesse generieren und implementieren“. Um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, sei es für Unternehmen unerlässlich, innovativ tätig zu sein, so stellte es Ulrich Walter, Moderator des Innovations-Seminars, fest.

Es sei jedoch vor allem für kleine Unternehmen meist schwer, ein professionelles Innovationsmanagement zu betreiben, so Professor Hube, oft brauche es nicht viel, um langfristig den Wettbewerbsvorteil zu sichern und Innovationen hervorzubringen. Er rief daher dazu auf, den Blick von der eigenen Branche und den eigenen Produkten zu lösen und die gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Betracht zu ziehen. Eine Trendanalyse könne vielen Unternehmen helfen zu erkennen, in welche Richtung sich ihr Geschäft entwickeln könne. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Zukunftsalternativen bestehe die Möglichkeit, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Neben zahlreichen Vorträgen lernten die Studierenden weitere Neuheiten und Ideen kennen.

Neben Produkten für den täglichen Bedarf wie beispielsweise „MuKu“ (eine multifunktionale Aufbewahrungsbox) und dem „Spülwunder“ (eine Spülbürste ohne Borsten) wurde eine neue Methode präsentiert, die aus der Wellendynamik des Meeres Energie gewinnt. Das Thema Zukunft und Energie wurde von den Erfindern des „Energie-Routers“ aufgegriffen. Neben Produkt- und Technologieerfindungen stellten sich auf der iENA Start-Ups wie „manugoo.de – Deine Idee. Deine Meinung. Dein Produkt.“ Vor: Das Konzept des Start-Ups ist es, über eine demokratische Plattform Probleme oder Ideen von der Crowd bewerten zu lassen. Falls die Idee von der Community gut angenommen wird, wird die Lösung künftig produziert und vertrieben.

Neben der breiten Ideen- und Produktpalette konnten die Messebesucher eine breitgefächerte Spanne im Reifegrad der Ideen ansehen: Unabhängig davon, ob die Idee bereits im Handel erhältlich ist, nur ein Prototyp existiert oder eine neue Technologie skizziert wurde - der Austausch mit den Erfindern hat den Studierenden gezeigt, wie viel Arbeit und Leidenschaft in neuen Produkten steckt.