Der Rundbau - Erkennungsmerkmal des Campus 1 am FHWS Standort in Schweinfurt

Masterstudierende lernen ihre Studienstadt kennen

In französischer Sprache kommen die internationalen Studierenden der Festung, dem Dom und Kilian näher

Studierende des Masterstudiengangs „Fachübersetzen und mehrsprachige Kommunikation“ führten am Ende ihres ersten Semesters an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt in französischer Sprache durch Würzburg. Dies war der Abschluss des Seminars „Freie fachsprachliche Sprachproduktion Französisch“ bei Professorin Dr. Maike Hansen.

Im Fokus stand Würzburg, die Stadt, die für die meisten dieser Studierenden neu ist: So etwa für Cristina und Emma aus Italien, denen die „cathédrale“ nicht fremd geblieben ist – fachkundig und in freier Vortragsweise erläuterten sie im Dom den Stuck von Pietro Magno. Die „histoire de Würzburg“ beginnt mit den Kelten Jahrhunderte vor der Zeitenwende, dort, wo heute die „forteresse“ thront – dies erfahren die Studierenden von Danny, dem englischen „guide touristique“. Er hat sich das Thema „Geschichte der Stadt“ ausgesucht und blendete sich immer dann ein, wenn der historische Hintergrund von Belang ist.

Alex zeigte den Teilnehmern vom „Vieux Pont“ aus (Alte Mainbrücke), wo die Geschichte der Stadt begann und welche der „statues“ nun „Saint Kilian“ ist. Er wies augenzwinkernd darauf hin, dass alle dort aufgestellten Figuren Ausländer waren - wie viele seiner Kommilitonen. Für die Erstsemester war diese französische Stadtführung der Ausklang ihres Kurses, in dem sie normalerweise über Themen aus den Bereichen Technik oder Medizin wie Infektionen, Hormonsystem u.ä. referiert und diskutiert haben.

Sie haben sich gegen Ende des Kurses unter Anleitung ihrer Dozentin, die selbst französischsprachige Gästeführerin ist, in einzelne Sehenswürdigkeiten der Stadt eingearbeitet. So stellten sie ihre Bauwerke nun in fließendem Französisch frei vor und lernten dabei viele Zusammenhänge ihrer neuen Studienstadt kennen.